Einer Digitalisierung der Verwaltung wird oft das Wort geredet – und dann machen zu viele „was für sich“.
Übergreifend – oftmals nicht mal intern – zu selten kompatibel, aber schicke Insellösung zum Vorzeigen und spätestens bei Personal-/ Technikwechsel eine großes Technikloch. Es hapert(e) immer wieder bei Lösungen, die bspw. im MK und den Kommunen gleichermaßen eingesetzt werden (könnten).
Mit der Einrichtung MaKI hat der Bund jetzt ein Transparenzregister geschaffen, dass einen umfassenden Überblick über den Einsatz von KI in der deutschen Verwaltung gibt. Die FDP-Kreistagsfraktion hat nachgefragt, ob und wie MaKI von der Kreisverwaltung genutzt wird. Im Digitalausschuss gab es jetzt dazu eine Vorlage und Aussprache.
Quintessenz:
„Der Märkische Kreis ist als Institution bereits beim Marktplatz angemeldet. Allerdings wurden noch keine KI-Lösungen, die der Märkische Kreis schon im Einsatz hat, dort angemeldet. … Aus Sicht der Verwaltung ist der Erkenntnisgewinn, der aus MaKI derzeit gezogen werden kann, noch sehr gering.Trotz dieser Erkenntnisse wird der Märkische Kreis kurzfristig die vorhandenen KI-Lösungen (Chatbot „EMKA“ auf der Webseite, Transkription, KoKi) in MaKI einpflegen. Weiterhin wird die Datenbank im MaKI in regelmäßigen Abständen auf sinnvolle nachnutzbare Lösungen überprüft.
In der Aussprache wies der FDP-Fraktionsvorsitzende Axel Hoffman darauf hin, dass die FDP-Kreistagsfraktion die MK-IT immer unterstützt und auch die dafür nötigen Finanzen mit getragen bzw. beantragt hat.
Er stimmte Verwaltung ausdrücklich zu, „(dass) sich jede Kommune selbständig im MaKI registrieren und die KI-Systeme eintragen (sollen). Hoffmann gab in der Sitzung die Anregung, das bei der nächsten Bürgermeisterrunde des Landrates anzusprechen; er werde sich entsprechend an die FDP-Kommunalfraktionen im MK wenden.
MaKI – schon mal gehört? Nicht die Sushi Variante …


