FDP-Fraktion-MKT

Ein MK-Juwel im Norden

Kurz vor der Beratung im Schul-und Sportausschuss besuchte unser Fraktionsmitglied Andreas Winkels skB auf Norderney das Schullandheim des Märkischen Kreises. Das Schullandheim erfreut sich höchster Beliebtheit und ist fast durchgängig maximal ausgelastet. Klassenfahrten, Gruppenreisen, Familien und Einzelreisende nutzen – neben der Insel in ihrer Gesamtheit – gerne die modern ausgestatteten Gruppenräume für Seminare, Fortbildungen und Familienabende. Auch die angebotene „Vollverpflegung“ findet immer wieder eine lobende Erwähnung.
Im Ausschuß ging es diemal um die Sicherung der wirtschaftlichen Stabilität des Hauses. Andreas Winkels:“Das steht für die FDP-Kreistagsfraktion außerhalb jeder Diskussion, wir tragen die notwendigen Beschlüsse uneingeschränkt mit!“

25 Jahre Partnerschaft mit dem Kreis Ratibor


„Das haben wir gut gemacht – und wir umfasst ganz viele individuell Engagierte, Ehrenamtler, Organisationen, Offizielle,“
so fasste der FDP-Fraktionsvorsitzende Axel Hoffmann seine Eindrücke bei der Festveranstaltung anläßlich der 25jährigen Partnerschaft mit dem Kreis Ratibor – landessprachlich korrekt Powiat Raciborski – zusammen.
Persönlich geprägt ist diese Bewertung auch durch die Tatsache, dass der Partnerschaftsbeschluss 2001 die erste „europäische Dimension“ in der Kreistagsarbeit für Axel Hoffmann war.
Nach wie vor gehören beispielsweise die gegenseitigen Kontakte von Chören, Musikgruppen, Sportvereinen, Schulklassen, Berufsgruppen und anderen Organisationen zum selbstverständlichen Austauschprogramm. Auf dieses, aber auch auf die Schlossruine in Lubowitz, dem Stammsitz des Dichterfürsten Freiherr Joseph von Eichendorff, ging Landrat Grzegorz Swoboda
in seiner Festrede ein. Immerhin steht im nahegelegenen Eichendorff-Museum der Schreibtisch des Dichters, an dem er u. a. . 1807/08 sein Gedicht „In einem kühlen Grunde“ schrieb.
Landrat Swoboda und auch Landrat Schwarzkopf betonten in ihren Reden mehrfach die besondere Bedeutung dieser gegenseitigen Besuche und freundschaftlichen Verknüpfungen.
Zu diesem Bild trug auch das Grußwort des Vorsitzenden der Deutsch-Polnischen Parlamentariergruppe, Paul Zimiak MdB bei, der einen eindrucksvollen Bogen der polnischen Geschichte von 966 bis heute schlug. Zimiak begrüßte u. a. die ebenfalls anwesenden Partnerschaftsvertretern aus Elbe-Elster mit ihrem gerade neu gewählten Landrat Marcel Schmidt, sowie aus dem irischen County Waterford Deputy Mayor Cllr. John Pratt, und wies den durch die Partnerschaften des MK hier real existierenden europäischen Gedanken. (ah)

Workshop „Wirtschaft braucht Raum – zukunftsfähige Gewerbegebiete im Märkischen Kreis“

Lüdenscheid, 11.06.2025 # Die Herausforderungen zur Standortsicherung und Neuansiedlung heimischer Unternehmen steigt kontinuierlich. Gleichzeitig verlangen mehr und mehr Bürger eine von Industrie(-ansiedlungen) und Schwerverkehre unbelastetes Wohnumfeld – incl. „heiler“ (Nah-)Erholungsgebiete. Gerade in gewachsenen, mittelständischen und ländlichen Strukturen fast unmöglich.
• Der Druck auf verfügbare Flächen wächst kontinuierlich
• Nutzungskonflikte nehmen zu (z. B. zwischen Wirtschaft, Energie und Umwelt)
• Gleichzeitig bestehen Chancen durch neue Ansätze wie Nachverdichtung, Brachflächenentwicklung und nachhaltige
Gewerbegebiete.
Mit drei Referenten wurden in diesem Workshop Details und Ideen besprochen:
Marcel Krings, Prokurist der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des MK
(https://www.gws-mk.de/angebote/standort-gewerbeflaechenentwicklung/)
Jan-Philipp Breuker, Projekt NAWI.SWF, Nachhaltige Wirtschaftsflächen in Südwestfalen
Georg Zelenskii,ein Einblick in das reichhaltige Erfahrungsportfolio von Georg Consulting, Gewerbegebiete der Zukunft,

Für das langjährige Aufsichtsratsmitglied der GWS und ebenso im Regionalrat Arnsberg (u. a. verantwortlich für die Regionalplanung in unserer Region), FDP-Kreistagsfraktionsvorsitzender Axel Hoffmann „seit Jahren ein Dauerthema – richtiger ein Dauerkonfliktthema.“
Natürlich stehen für den überzeugten Marktwirtschaftler Hoffmann die Sicherung von wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Arbeitsplätzen und damit die regionale Stabilität an vorderster Stelle, „nur was wir erwirtschaften, können wir verteilen.“
Deshalb ist es gut, so erklärt Hoffmann, wenn wir auch auf Beispiele aus dem eigenen Kreis verweisen können.
Schauen Sie mal rein: Gewerbepark Hämmer – Menden (ah)

Bundesparteitag 2026

Die Pflicht ruft …
Das waren im Vorfeld – außen wie innen keine einfachen Diskussionen. Die Verunsicherung nach den verlorenen Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinlad-Pfalz war groß – Führung wechseln und wenn ja wie, mit wem?
Kontroverse Debatten – vielfach sehr emotinal, wenig strategisch. Nach einigem hin und her dann die Erwartung auf eine einvernehmliches Personalangebot – insbesonders nach der letzten Bundesvorstandssitzung am Freitag vor Beginn des Parteitages.

Neben den MK-Delegierten waren mit dem neuen Kreisvorsitzenden Kai Krause und den Vorsitzenden der neuen JuLi-Formation Plettenberg/Herscheid, Justus Hein und Yannik Riedesel, auch vor Ort. Axel Hoffmann, bestens vernetzt in der Bundespartei, machte alle drei mit der wahrscheinlich neuen Parteiführung und dem Europabgeordneten Moritz Körner MdEP bekannt.

Alles weitere ist medial in alle Richtungen beleuchtet und kommentiert worden. Für uns im MK geht es jetzt in die Vorbereitungen zur Landtagswahl im Mai 2027.
Wir halten Sie auf dem laufenden – z. B. über den Instagramm Kanal von Kai Krause (siehe S.1)

Gericht bestätigt die politische Linie der FDP-Kreistagsfraktion

Das politisch und sachlich destruktive Verhalten der „Nordkreis“-Städte Iserlohn, Hemer, Menden wurde jetzt vom Veraltungsgericht Arnsberg beendet.
Zum Hintergrund: die drei Städte wollten durchsetzen, dass die Märkischen Kliniken nicht mehr als kreisweite MK-Gemeinschaftsaufgabe finanziert wird. Das Gericht stellte fest, das die Märkischen Kliniken als Haus der Maximalversorgung ein möglicher Anlaufpunkt für alle Menschen des Kreisgebietes sind. Alleinstellungsmerkmale, u. a. wurde hier Kinderheilkunde, Nuklearmedizin, Notfall- und Katastrophenversorgung, benannt, ergänzten den Vorteil, der im Angebot einer Gesamtversorgung liegt.
Auch wurde darauf hingewiesen, das der Krankenhausplan NRW den Kliniken einen verbindlichen Versorgungsauftrag und ein verbindliches „Betten-Soll“ zugewiesen hat,
„Ich bin sehr zufrieden mit dem Urteil,“ so der Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion Axel Hoffmann.
Er hoffe, dass damit die „Büchse der Pandora“ (so LN-Kommentator Thomas Machatzke* zum Urteil) geschlossen bleibt.
Hätte die Klage Erfolg gehabt, wären auch andere kreisweite Angebote, wie bspw. die Förder- und Berufsschulen, Müllentsorgung, der kreisweite öffentliche Personennahverkehr und vieles mehr zum Streitthema örtlicher „Regionalisten“ geworden. Hoffmann: „Früher wurde das Kleinstaaterei genannt und die dient(e) nicht der regionalen Entwicklung“ und im konkreten Fall auch nicht der nortwendigen Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung im märkischen Kreis. (ah)
*aus journalistischer Verantwortung bemühen wir uns um die Freigabe des vollständigen Kommentartextes.

Start in eine neue Technik

Lüdenscheid/Märkischer Kreis, 27. März 2026
Hintergrund des schrittweisen Umstiegs von Diesel- auf E-Busse ist das Saubere-Fahrzeuge-Beschaffungs-Gesetz des Bundes. Es wurde 2021 verabschiedet und schreibt bei der Neubeschaffung eine Mindestquote von emissionsarmen und -freien Fahrzeugen vor.
All diese Maßnahmen – zu denen wir aufgrund gesetzlicher Entscheidungen verpflichtet sind – kosten Geld“, betonte MVG-Geschäftsführerin Frauke Effert in ihrer Ansprache.
Der Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion Axel Hoffmann
wies im Gespräch darauf hin, dass das über den Kreis von den Kommunen finanziert werden muss. Damit seien Kreis und Kommunen in der Verantwortung, den heimischen ÖPNV so effizient wie möglich zu gestalten. „Der gerade beschlossene Nahverkehrsplan hat die meisten Wünsche der Kommunen mit einem planerischen und politischen Kraftakt zusammengeführt.“
Aber die finanziellen Herausforderungen bleiben groß und so Hoffmann, „sie werden weiter steigen.“ Das werde – eher früher als später – auch zu weiteren Veränderungen im MK-ÖPNV führen.

Haushalt 2026: „Ein Vertrauensvorschuss für den neuen Landrat“

Es war die „Jungfernrede“ als neuer FDP Kreisvorsitzenden unseres Kreistagskollegen Kai Krause und gleich ein schwergewichtiges Thema:
Wie bewertet die FDP-Kreistagsfraktion die inhaltlichen Veränderungen zum bereits in 2025 vorgelegten Haushalt und damit auch die etwas mehr als 100 Tage des neuenLandrates Ralf Schwarzkopf?
Zur Erinnerung: Für 2025 wurde ein globaler Minderaufwand in Höhe von 17 Millionen Euro mit knapper Mehrheit und gegen u. a. die Kritik der FDP-Kreistagsfraktion durchgesetzt. Für uns keine reale Einsparung, sondern ein buchhalterischer Trick. Keine seriöse Haushaltsführung und nichts mit Haushaltsklarheit und Wahrheit. Kai Krause: „Umso begrüßenswerter ist es, dass der neue Landrat im aktuellen Haushalt diesen Weg nicht weitergeht und auf fiktive Posten verzichtet. Dies ist ein notwendiger Schritt in Richtung Ehrlichkeit und Transparenz.“
Die FDP-Kreistagsfraktion wird ihren Beitrag leisten, die Modernisierung der Verwaltung voranzutreiben und die strukturellen Herausforderungen mutig anzugehen. Sie forderte aber „nicht nur „kleine Korrekturen“, 2026 müsse das Jahr grundsätzlicher Veränderungen werden. Kai Krause: „Der Märkische Kreis braucht Mut, Klarheit und eine Politik, die Verantwortung übernimmt.“

(Medienberichte finden Sie online im MK-Journal / lokaldirekt unter und in gedruckt bei den Samstags-ausgaben der LN-Gruppe, IKZ)

Erfolgreicher Kreisparteitag

„Volle Hütte“ und ein eindrucksvoller Vertrauensbeweis für den neuen Kreisvorsitzenden:
die 45 Vertreter/-innen aus allen Ortsverbänden wählten Kai Krause einstimmig!
Zuvor erfolgten die Berichte des scheidenden Vorstandes sowie der Kassen- und Kassenprüfungsbericht. Ohne besondere Debatten wurden diese – bei Enthaltung des Vorstandes – einvernehmlich genehmigt.
Weiterer Bericht folgt
s. a.: Bericht lokalDirekt und Bericht come-on

Details, Details, Details

Lüdenscheid, 28.02.2026 ~ Eine echte Herausforderung – nicht nur für die neuen Mitglieder der FDP-Kreistagsfraktion.
Jedes Jahr wieder – aber niemals wie vorher. Wenn man weiss, dass das „Haushaltsbuch“ des märkischen Kreises, komprimiert auf knapp 300 Seiten, ein Finanzrahmen von ca. 850 Mio. € akribisch darlegt, kann man sich ein bisschen vorstellen, welche Einzelbereiche die Mitglieder der Fachausschüsse bearbeiten.
Gleichzeitit ist aber auch das „große Ganze“ zu berücksichtigen, schließlich sind fast 95% der Ausgaben durch gesetzliche Vorgaben von Land und Bund zementiert.


Vorgelegt wird die Haushaltsplanung von der Verwaltung, namentlich vom Landrat und dem Kreiskämmerer. Letztere stand, zusammen mit dem „Leiter Z“, der auch für den Personaleinsatz verantwortlich ist, der Fraktion für eine finanzielle Übersicht zur Verfügung.

Eine inhatliche Zusammenfassung zur politischen und finanziellen Bewertung erfolgt dann mit der Haushaltsrede, die dann auch die grundsätzliche Haltung der Fraktion zum Jahreshaushalt darlegt. Dieses Jahr eine Besonderheit, da durch die Kommunalwahl 2025 bedingt nicht wie üblich zum Jahresende, sondern diesmal erst im März 2026 der Haushalt für 2026 beschlossen wird.

Kreistag startet Beratungen zum Haushalt 2026

Unmittelbar nach der Kommunalwahl Ende letzten Jahres stellten Landrat Schwarzkopf und Kreiskämmerer Elsweier das finanzielle Lastenheft – übersetzt Kreishaushalt – des Märkischen Kreises für das folgende Jahr 2026 vor. Wichtig zu wissen, dass das Gebilde noch in Verantwortung des ehemaligen Landrates „geschrieben“ wurde und die Handschrift des neuen Landrates erst bei den nächsten Haushaltsberatungen – November 2026 – zu bewerten sein wird.
Da es im Kreistag – wie immer nach Wahlen – etliche personelle Veränderungen gibt, wird bei diesen „ersten“ Haushaltsberatungen viel Zeit in grundsätzliche Nachfragen und Erläuterungen investiert werden müssen. Neue inhaltliche Akzente werden gesetzt, politische und gesellschaftliche Veränderungen bringen neue Herausforderungen.
Die finalen Detailberatungen, u. a. in den Fraktionen und Fachausschüssen, werden in Kürze beendet und finden im nächsten Kreistag (März) ihren politischen und rechtsverbindlichen Abschluss.
Wir werden berichten.