FDP-Fraktion-MKT

Noch eine Chance für „Autofreies Volmetal“?

Nach der Absage der Märkischen Kreisverwaltung für eine vom Kreis verantwortete Neuauflage des „Autofreien Volmetals“ gibt es eine Initiative der FDP-Kreistagsfraktion: In einem Schreiben an „seinen“ örtlichen Bürgermeister von Schalksmühle – Christian Breddermann – macht Axel Hoffmann eine konkrete Anregung: Im Leader Projekt „Oben an der Volme“ stehen sowohl personelle wie auch finanzielle Mittel prinzipiell zur Verfügung. Allerdings bedarf es einer politischen Entscheidung der Volme Kommunen, die sie in ‚Oben an der Volme‘ in eigener Verantwortung treffen können.
Das Schreiben an Bürgermeister Breddermann – das nachrichtlich auch an Landrat Schwarzkopf und Volme-Ratsvertreter gegangen ist – nachfolgend:

Jahresrückblick 2025 der MVG

Plettenberg, 15. Juli 2026, Betriebsstelle der MVG

Was hatten wir uns gefreut: zum Abschluss der letzten Legislaturperiode mit großer Einmütigkeit im Märkischen Kreistag den auch für das Unternehmen MVG überaus relevanten Nahverkehrsplan (NVP) – in Abstimmung mit allen Kommunen – beschlossen.
Die Tinte gerade trocken, die MVG fährt entsprechend und – und die Kommunen maulen: „zu viel, zu teuer, wir wollen das billiger“. Die Verunsicherung bei den Mitarbeitern war beim inoffiziellen Tel der Veranstaltung spürbar – bis hin zur Verbittterung.
Jetzt soll der gerade beschlossene NVP überarbeitet werden – nach 3 Jahren für den letzten in weniger als 6 Monaten.
Ich habe für die FDP-Kreistagsfraktion frühzeitig meine Bedenken – auch öffentlich im Kreistag – geäußert. Natürlich werden wir uns an den Beratungen beteiligen – wie immer konstruktiv aber kritisch. (ah)

Klausurtagung

Meinerzhagen <> Eine komfortable, in landschaftlich reizvoller Umgebung und ruhig gelegene Tagungsstätte, brachten eine entspannte Atmosphäre der Klausurtagung der FDP-Kreistagsfraktion.

Nach der Sommerpause standen zuerst technische und organisatorische Themen im Vordergrund. Weil nach der Kommunalwahl neue Mitglieder die Fraktion verstärkten, war der Abend für einen wechselseitigen – persönlich bestimmten – Austausch reserviert.

Den 2. Tag beschäftigten wir uns mit Vorbereitungen von Kreistagsgremien – Ausschüsse, Kreisausschuss, Kreistag.

TOP Thema: Einsatz von KI und Social Media in die Fraktionsarbeit
Über die Wolfgang-Döring-Stiftung hatte Axel Hoffmann einen Fachmann für das KI Thema gewonnen: Adrian Assenmacher.
Der Gesellschafter von up.create ist im Ehrenamt auch Ratsmitglied und Ortsvorsitzender der FDP Kerken. Er führte kompetent, kurzweilig und mit gutem Material in das Thema ein und konnte manche Vorbehalte ausräumen.

Nicht minder spannend dann die Präsentation „Social Media“ unserer Kollegen Justus Hein und Yannick Riedesel (v.li.)
Dabei bemerkenswert: Beide waren treibende Kräfte beim Social-Media dominierten Kommunalwahlkampf in Plettenberg – dort legte die FDP gegen den Landestrend zu!

Das die „Dauerthemen“ Kreisumlage, Kliniken, ÖPNV/MVG, AMK am 2. Tag sozusagen „zwangsweise“ erörtert wurden, versteht sich von selbst.
Diesmal gab es aber auch Zeit, um manche länger zurückliegende Kreistagsentscheidungen und ihre Wirkungen aufzuzeigen – sind sie doch für den ein oder anderen „Zustand“ mit verantwortlich; bspw. die sog. „Kommunalfreundlichkeit“, die zum Schuldenstand des MK genauso beitrugen, wie auch der – gemeinsame – Willen einen flächendeckenden ÖPNV bereit zu stellen (die Beispiele sind zufällig und keinesfalls vollständig).

Regionale(n) Südwestfalen

Hemer, 01.07.2026 ~ Mehrere 100 Gäste nahmen an der Abschlußveranstaltung der Regionale 2025 teil. Akteure aus der Wirtschaft, eine Vielzahl von Projektverantwortlichen mit ihren Teams, Universitäten, politische Vertreter aus den beteiligten Kreisen, Regionale-Verantwortliche aus Bund- und Landesministerien und, und, und.
Über 50 Projekten erhielten 3. Sterne – Voraussetzung für eine finanzielle Förderung zur Umsetzung. Es sind eindrucksvolle Belege für Kreativität und bodenständige Perspektiven. Immer unmittelbar zum Nutzen für Wirtschaft und Gesellschaft.
„Das ist meine 2. Regionale SWF die ich begleite – was schon eine schöne Überraschung war“, so FDP Kreistagschef Axel Hoffmann, „2x hintereinander den Zuschlag bekommen zu haben, spricht für die Leistungsfähigkeit Südwestfalens.“

FDP will eine Zukunft für die Südwestfalenagentur

MK, Juli 2026 # Neben vielen Projekten entwickelte sich im Rahmen der „Regionale Südwestfalen“ auch die Südwestfalenagentur. Sie verknüpfte ein großes Netzwerk an aktiven und engagierten Akteuren mit unterschiedlichen Interessen und Kompetenzen. Bei der Agentur liefen die Fäden zusammen, wenn es um Themen der Regionalentwicklung und des Regionalmarketings geht. Alleine im Rahmen der REGIONALE 2025 und im Regionalmarketing Südwestfalen steht sie im Austausch mit hunderten Akteursgruppen.
Mit dem Abschluss der Regionale 2025 stellt sich die Frage, was machen wir, was macht Südwestfalen mit der Agentur?
Aus Sicht der FDP wäre es eine Vergeudung, dieses Netzwerk, mit seinen über 400 Unternehmen, mit Wissenschaft, Industrie- und Handwerkskammern, mit Gewerkschaften, Wirtschaftsförderern, Kultur- und Leaderregionen, mit Politik und vielen Akteuren vor Ort, zu beenden. Deshalb sind wir auch bereit, dass sich der Märkische Kreis mit 200.000€ an der Fortführung beteiligt. Nachdem „die Wirtschaft“ einen finanziellen Anteil von über 600T.€ zugesagt hat, erwarten wir auch von den anderen Südwestfalenkreisen hier ein starkes Signal. Nur zusammen gelingt es uns in Südwestfalen, innovative Ideen voranzutreiben, die Region zu stärken und Südwestfalen so als wirtschaftsstarken, lebenswerten und innovativen „Hier geht was“-Raum bei den politischen Entscheidungsträger:innen in Düsseldorf, Berlin und Brüssel zu präsentieren.
Allerdings erwartet die FDP-Kreistagsfraktion MK, dass dafür klare und nachvollziehbare Kennzahlen vorgelegt werden. Im Fachausschuss und im Kreisausschuss wurde eine diesbezügliche Beschlussergänzung einstimmig angenommen – damit dürfte die Abstimmung im Kreistag (09. Juli) eine reine Formsache sein.

Ein MK-Juwel im Norden

Kurz vor der Beratung im Schul-und Sportausschuss besuchte unser Fraktionsmitglied Andreas Winkels skB auf Norderney das Schullandheim des Märkischen Kreises. Das Schullandheim erfreut sich höchster Beliebtheit und ist fast durchgängig maximal ausgelastet. Klassenfahrten, Gruppenreisen, Familien und Einzelreisende nutzen – neben der Insel in ihrer Gesamtheit – gerne die modern ausgestatteten Gruppenräume für Seminare, Fortbildungen und Familienabende. Auch die angebotene „Vollverpflegung“ findet immer wieder eine lobende Erwähnung.
Im Ausschuß ging es diemal um die Sicherung der wirtschaftlichen Stabilität des Hauses. Andreas Winkels:“Das steht für die FDP-Kreistagsfraktion außerhalb jeder Diskussion, wir tragen die notwendigen Beschlüsse uneingeschränkt mit!“

25 Jahre Partnerschaft mit dem Kreis Ratibor


„Das haben wir gut gemacht – und wir umfasst ganz viele individuell Engagierte, Ehrenamtler, Organisationen, Offizielle,“
so fasste der FDP-Fraktionsvorsitzende Axel Hoffmann seine Eindrücke bei der Festveranstaltung anläßlich der 25jährigen Partnerschaft mit dem Kreis Ratibor – landessprachlich korrekt Powiat Raciborski – zusammen.
Persönlich geprägt ist diese Bewertung auch durch die Tatsache, dass der Partnerschaftsbeschluss 2001 die erste „europäische Dimension“ in der Kreistagsarbeit für Axel Hoffmann war.
Nach wie vor gehören beispielsweise die gegenseitigen Kontakte von Chören, Musikgruppen, Sportvereinen, Schulklassen, Berufsgruppen und anderen Organisationen zum selbstverständlichen Austauschprogramm. Auf dieses, aber auch auf die Schlossruine in Lubowitz, dem Stammsitz des Dichterfürsten Freiherr Joseph von Eichendorff, ging Landrat Grzegorz Swoboda
in seiner Festrede ein. Immerhin steht im nahegelegenen Eichendorff-Museum der Schreibtisch des Dichters, an dem er u. a. . 1807/08 sein Gedicht „In einem kühlen Grunde“ schrieb.
Landrat Swoboda und auch Landrat Schwarzkopf betonten in ihren Reden mehrfach die besondere Bedeutung dieser gegenseitigen Besuche und freundschaftlichen Verknüpfungen.
Zu diesem Bild trug auch das Grußwort des Vorsitzenden der Deutsch-Polnischen Parlamentariergruppe, Paul Zimiak MdB bei, der einen eindrucksvollen Bogen der polnischen Geschichte von 966 bis heute schlug. Zimiak begrüßte u. a. die ebenfalls anwesenden Partnerschaftsvertretern aus Elbe-Elster mit ihrem gerade neu gewählten Landrat Marcel Schmidt, sowie aus dem irischen County Waterford Deputy Mayor Cllr. John Pratt, und wies den durch die Partnerschaften des MK hier real existierenden europäischen Gedanken. (ah)

Workshop „Wirtschaft braucht Raum – zukunftsfähige Gewerbegebiete im Märkischen Kreis“

Lüdenscheid, 11.06.2025 # Die Herausforderungen zur Standortsicherung und Neuansiedlung heimischer Unternehmen steigt kontinuierlich. Gleichzeitig verlangen mehr und mehr Bürger eine von Industrie(-ansiedlungen) und Schwerverkehre unbelastetes Wohnumfeld – incl. „heiler“ (Nah-)Erholungsgebiete. Gerade in gewachsenen, mittelständischen und ländlichen Strukturen fast unmöglich.
• Der Druck auf verfügbare Flächen wächst kontinuierlich
• Nutzungskonflikte nehmen zu (z. B. zwischen Wirtschaft, Energie und Umwelt)
• Gleichzeitig bestehen Chancen durch neue Ansätze wie Nachverdichtung, Brachflächenentwicklung und nachhaltige
Gewerbegebiete.
Mit drei Referenten wurden in diesem Workshop Details und Ideen besprochen:
Marcel Krings, Prokurist der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des MK
(https://www.gws-mk.de/angebote/standort-gewerbeflaechenentwicklung/)
Jan-Philipp Breuker, Projekt NAWI.SWF, Nachhaltige Wirtschaftsflächen in Südwestfalen
Georg Zelenskii,ein Einblick in das reichhaltige Erfahrungsportfolio von Georg Consulting, Gewerbegebiete der Zukunft,

Für das langjährige Aufsichtsratsmitglied der GWS und ebenso im Regionalrat Arnsberg (u. a. verantwortlich für die Regionalplanung in unserer Region), FDP-Kreistagsfraktionsvorsitzender Axel Hoffmann „seit Jahren ein Dauerthema – richtiger ein Dauerkonfliktthema.“
Natürlich stehen für den überzeugten Marktwirtschaftler Hoffmann die Sicherung von wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Arbeitsplätzen und damit die regionale Stabilität an vorderster Stelle, „nur was wir erwirtschaften, können wir verteilen.“
Deshalb ist es gut, so erklärt Hoffmann, wenn wir auch auf Beispiele aus dem eigenen Kreis verweisen können.
Schauen Sie mal rein: Gewerbepark Hämmer – Menden (ah)