FDP-Fraktion-MKT

Noch eine Chance für „Autofreies Volmetal“?

Nach der Absage der Märkischen Kreisverwaltung für eine vom Kreis verantwortete Neuauflage des „Autofreien Volmetals“ gibt es eine Initiative der FDP-Kreistagsfraktion: In einem Schreiben an „seinen“ örtlichen Bürgermeister von Schalksmühle – Christian Breddermann – macht Axel Hoffmann eine konkrete Anregung: Im Leader Projekt „Oben an der Volme“ stehen sowohl personelle wie auch finanzielle Mittel prinzipiell zur Verfügung. Allerdings bedarf es einer politischen Entscheidung der Volme Kommunen, die sie in ‚Oben an der Volme‘ in eigener Verantwortung treffen können.
Das Schreiben an Bürgermeister Breddermann – das nachrichtlich auch an Landrat Schwarzkopf und Volme-Ratsvertreter gegangen ist – nachfolgend:

Fortbildung

Wuppertal, 31. August 2026 < > Das Kommunalverfassungsrecht in Nordrhein-Westfalen hat praxisrelevante Änderungen durch das Gesetz zur Änderung kommunalrechtlicher Vorschriften erfahren, die überwiegend erst im November 2025 in Kraft getreten sind.
Hierzu gehören unter vielen anderen die vollständige Neuregelung der Ordnungsgewalt der Vorsitzenden, die neuen Kompetenzen der ehrenamtlichen Stellvertreter/innen.der Bürgermeister, die Neuregelungen zu Fraktionen und Gruppen, das Teilnahmerecht an nichtöffentlichen Sitzungen, das angehobene Quorum für die geheime Wahl, die Neubesetzung der Ausschüsse und neu eingeräumte Gestaltungsmöglichkeiten durch die Geschäftsordnung.
Faktisch ein „Muss“ für alle Verantwortlichen.

MaKI – schon mal gehört? Nicht die Sushi Variante …

Einer Digitalisierung der Verwaltung wird oft das Wort geredet – und dann machen zu viele „was für sich“.
Übergreifend – oftmals nicht mal intern – zu selten kompatibel, aber schicke Insellösung zum Vorzeigen und spätestens bei Personal-/ Technikwechsel eine großes Technikloch. Es hapert(e) immer wieder bei Lösungen, die bspw. im MK und den Kommunen gleichermaßen eingesetzt werden (könnten).
Mit der Einrichtung MaKI hat der Bund jetzt ein Transparenzregister geschaffen, dass einen umfassenden Überblick über den Einsatz von KI in der deutschen Verwaltung gibt. Die FDP-Kreistagsfraktion hat nachgefragt, ob und wie MaKI von der Kreisverwaltung genutzt wird. Im Digitalausschuss gab es jetzt dazu eine Vorlage und Aussprache.
Quintessenz:
Der Märkische Kreis ist als Institution bereits beim Marktplatz angemeldet. Allerdings wurden noch keine KI-Lösungen, die der Märkische Kreis schon im Einsatz hat, dort angemeldet.Aus Sicht der Verwaltung ist der Erkenntnisgewinn, der aus MaKI derzeit gezogen werden kann, noch sehr gering.Trotz dieser Erkenntnisse wird der Märkische Kreis kurzfristig die vorhandenen KI-Lösungen (Chatbot „EMKA“ auf der Webseite, Transkription, KoKi) in MaKI einpflegen. Weiterhin wird die Datenbank im MaKI in regelmäßigen Abständen auf sinnvolle nachnutzbare Lösungen überprüft.
In der Aussprache wies der FDP-Fraktionsvorsitzende Axel Hoffman darauf hin, dass die FDP-Kreistagsfraktion die MK-IT immer unterstützt und auch die dafür nötigen Finanzen mit getragen bzw. beantragt hat.
Er stimmte Verwaltung ausdrücklich zu, „(dass) sich jede Kommune selbständig im MaKI registrieren und die KI-Systeme eintragen (sollen). Hoffmann gab in der Sitzung die Anregung, das bei der nächsten Bürgermeisterrunde des Landrates anzusprechen; er werde sich entsprechend an die FDP-Kommunalfraktionen im MK wenden.

Jahresrückblick 2025 der MVG

Plettenberg, 15. Juli 2026, Betriebsstelle der MVG

Was hatten wir uns gefreut: zum Abschluss der letzten Legislaturperiode mit großer Einmütigkeit im Märkischen Kreistag den auch für das Unternehmen MVG überaus relevanten Nahverkehrsplan (NVP) – in Abstimmung mit allen Kommunen – beschlossen.
Die Tinte gerade trocken, die MVG fährt entsprechend und – und die Kommunen maulen: „zu viel, zu teuer, wir wollen das billiger“. Die Verunsicherung bei den Mitarbeitern war beim inoffiziellen Tel der Veranstaltung spürbar – bis hin zur Verbittterung.
Jetzt soll der gerade beschlossene NVP überarbeitet werden – nach 3 Jahren für den letzten in weniger als 6 Monaten.
Ich habe für die FDP-Kreistagsfraktion frühzeitig meine Bedenken – auch öffentlich im Kreistag – geäußert. Natürlich werden wir uns an den Beratungen beteiligen – wie immer konstruktiv aber kritisch. (ah)

Klausurtagung

Meinerzhagen <> Eine komfortable, in landschaftlich reizvoller Umgebung und ruhig gelegene Tagungsstätte, brachten eine entspannte Atmosphäre der Klausurtagung der FDP-Kreistagsfraktion.

Nach der Sommerpause standen zuerst technische und organisatorische Themen im Vordergrund. Weil nach der Kommunalwahl neue Mitglieder die Fraktion verstärkten, war der Abend für einen wechselseitigen – persönlich bestimmten – Austausch reserviert.

Den 2. Tag beschäftigten wir uns mit Vorbereitungen von Kreistagsgremien – Ausschüsse, Kreisausschuss, Kreistag.

TOP Thema: Einsatz von KI und Social Media in die Fraktionsarbeit
Über die Wolfgang-Döring-Stiftung hatte Axel Hoffmann einen Fachmann für das KI Thema gewonnen: Adrian Assenmacher.
Der Gesellschafter von up.create ist im Ehrenamt auch Ratsmitglied und Ortsvorsitzender der FDP Kerken. Er führte kompetent, kurzweilig und mit gutem Material in das Thema ein und konnte manche Vorbehalte ausräumen.

Nicht minder spannend dann die Präsentation „Social Media“ unserer Kollegen Justus Hein und Yannick Riedesel (v.li.)
Dabei bemerkenswert: Beide waren treibende Kräfte beim Social-Media dominierten Kommunalwahlkampf in Plettenberg – dort legte die FDP gegen den Landestrend zu!

Das die „Dauerthemen“ Kreisumlage, Kliniken, ÖPNV/MVG, AMK am 2. Tag sozusagen „zwangsweise“ erörtert wurden, versteht sich von selbst.
Diesmal gab es aber auch Zeit, um manche länger zurückliegende Kreistagsentscheidungen und ihre Wirkungen aufzuzeigen – sind sie doch für den ein oder anderen „Zustand“ mit verantwortlich; bspw. die sog. „Kommunalfreundlichkeit“, die zum Schuldenstand des MK genauso beitrugen, wie auch der – gemeinsame – Willen einen flächendeckenden ÖPNV bereit zu stellen (die Beispiele sind zufällig und keinesfalls vollständig).

Regionale(n) Südwestfalen

Hemer, 01.07.2026 ~ Mehrere 100 Gäste nahmen an der Abschlußveranstaltung der Regionale 2025 teil. Akteure aus der Wirtschaft, eine Vielzahl von Projektverantwortlichen mit ihren Teams, Universitäten, politische Vertreter aus den beteiligten Kreisen, Regionale-Verantwortliche aus Bund- und Landesministerien und, und, und.
Über 50 Projekten erhielten 3. Sterne – Voraussetzung für eine finanzielle Förderung zur Umsetzung. Es sind eindrucksvolle Belege für Kreativität und bodenständige Perspektiven. Immer unmittelbar zum Nutzen für Wirtschaft und Gesellschaft.
„Das ist meine 2. Regionale SWF die ich begleite – was schon eine schöne Überraschung war“, so FDP Kreistagschef Axel Hoffmann, „2x hintereinander den Zuschlag bekommen zu haben, spricht für die Leistungsfähigkeit Südwestfalens.“

FDP will eine Zukunft für die Südwestfalenagentur

MK, Juli 2026 # Neben vielen Projekten entwickelte sich im Rahmen der „Regionale Südwestfalen“ auch die Südwestfalenagentur. Sie verknüpfte ein großes Netzwerk an aktiven und engagierten Akteuren mit unterschiedlichen Interessen und Kompetenzen. Bei der Agentur liefen die Fäden zusammen, wenn es um Themen der Regionalentwicklung und des Regionalmarketings geht. Alleine im Rahmen der REGIONALE 2025 und im Regionalmarketing Südwestfalen steht sie im Austausch mit hunderten Akteursgruppen.
Mit dem Abschluss der Regionale 2025 stellt sich die Frage, was machen wir, was macht Südwestfalen mit der Agentur?
Aus Sicht der FDP wäre es eine Vergeudung, dieses Netzwerk, mit seinen über 400 Unternehmen, mit Wissenschaft, Industrie- und Handwerkskammern, mit Gewerkschaften, Wirtschaftsförderern, Kultur- und Leaderregionen, mit Politik und vielen Akteuren vor Ort, zu beenden. Deshalb sind wir auch bereit, dass sich der Märkische Kreis mit 200.000€ an der Fortführung beteiligt. Nachdem „die Wirtschaft“ einen finanziellen Anteil von über 600T.€ zugesagt hat, erwarten wir auch von den anderen Südwestfalenkreisen hier ein starkes Signal. Nur zusammen gelingt es uns in Südwestfalen, innovative Ideen voranzutreiben, die Region zu stärken und Südwestfalen so als wirtschaftsstarken, lebenswerten und innovativen „Hier geht was“-Raum bei den politischen Entscheidungsträger:innen in Düsseldorf, Berlin und Brüssel zu präsentieren.
Allerdings erwartet die FDP-Kreistagsfraktion MK, dass dafür klare und nachvollziehbare Kennzahlen vorgelegt werden. Im Fachausschuss und im Kreisausschuss wurde eine diesbezügliche Beschlussergänzung einstimmig angenommen – damit dürfte die Abstimmung im Kreistag (09. Juli) eine reine Formsache sein.

Raus aus dem Klassen­zimmer, rein ins smarte Lern­zentrum:

Lüd., 18. Juni 2026 # Wie sieht eine digitale Bildung aus, die Jugendliche wirklich begeistert? Um das herauszufinden, besuchte unser Ausschussmitglied Moritz Reuter heute gemeinsam mit dem Ausschuss für Digitalisierung und E-Government das hochmoderne TUMO-Zentrum in Lüdenscheid. Nach einer spannenden Konzept-Präsentation und einer Führung war Moritz Reuter beeindruckt von der Modernität der Einrichtung.
Das wegweisende TUMO-Konzept stammt ursprünglich aus Armenien: Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren lernen hier nach der Schule völlig kostenlos und im eigenen Tempo digitale Zukunftskompetenzen. Diese strecken sich von Programmierung und Robotik bis hin zu Grafikdesign und Animation. Es gibt keine Noten oder klassischen Lehrer, gelernt wird selbstbestimmt an modernen Arbeitsplätzen oder in intensiven Kursen mit Profis.
Beim Rundgang wurde schnell klar, warum das Konzept so fasziniert. Neben den Computer-Arbeitsplätzen und Robotik-Teststrecken war das professionell ausgestattete, komplett rote Tonstudio ein echtes Highlight. Hier können die Jugendlichen eigene Tracks aufnehmen und das Audio-Engineering an High-End-Geräten lernen.

„Die Modernität und die kreative Atmosphäre hier sind einfach überwältigend“, fasste Moritz Reuter seine Eindrücke zusammen. „TUMO zeigt perfekt, wie man junge Menschen ohne Notendruck, aber mit modernster Technik für die digitale Welt von morgen begeistert.“ Ein inspirierendes Best-Practice-Beispiel, das wichtige Impulse für die (digitale) Themenarbeit unserer Fraktion liefert! (mr)

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