FDP-Fraktion-MKT

Fortbildung

Wuppertal, 31. August 2026 < > Das Kommunalverfassungsrecht in Nordrhein-Westfalen hat praxisrelevante Änderungen durch das Gesetz zur Änderung kommunalrechtlicher Vorschriften erfahren, die überwiegend erst im November 2025 in Kraft getreten sind.
Hierzu gehören unter vielen anderen die vollständige Neuregelung der Ordnungsgewalt der Vorsitzenden, die neuen Kompetenzen der ehrenamtlichen Stellvertreter/innen.der Bürgermeister, die Neuregelungen zu Fraktionen und Gruppen, das Teilnahmerecht an nichtöffentlichen Sitzungen, das angehobene Quorum für die geheime Wahl, die Neubesetzung der Ausschüsse und neu eingeräumte Gestaltungsmöglichkeiten durch die Geschäftsordnung.

Jahresrückblick 2025 der MVG

Plettenberg, 15. Juli 2026, Betriebsstelle der MVG

Was hatten wir uns gefreut: zum Abschluss der letzten Legislaturperiode mit großer Einmütigkeit im Märkischen Kreistag den auch für das Unternehmen MVG überaus relevanten Nahverkehrsplan (NVP) – in Abstimmung mit allen Kommunen – beschlossen.
Die Tinte gerade trocken, die MVG fährt entsprechend und – und die Kommunen maulen: „zu viel, zu teuer, wir wollen das billiger“. Die Verunsicherung bei den Mitarbeitern war beim inoffiziellen Tel der Veranstaltung spürbar – bis hin zur Verbittterung.
Jetzt soll der gerade beschlossene NVP überarbeitet werden – nach 3 Jahren für den letzten in weniger als 6 Monaten.
Ich habe für die FDP-Kreistagsfraktion frühzeitig meine Bedenken – auch öffentlich im Kreistag – geäußert. Natürlich werden wir uns an den Beratungen beteiligen – wie immer konstruktiv aber kritisch. (ah)

Klausurtagung

Meinerzhagen <> Eine komfortable, in landschaftlich reizvoller Umgebung und ruhig gelegene Tagungsstätte, brachten eine entspannte Atmosphäre der Klausurtagung der FDP-Kreistagsfraktion.

Nach der Sommerpause standen zuerst technische und organisatorische Themen im Vordergrund. Weil nach der Kommunalwahl neue Mitglieder die Fraktion verstärkten, war der Abend für einen wechselseitigen – persönlich bestimmten – Austausch reserviert.

Den 2. Tag beschäftigten wir uns mit Vorbereitungen von Kreistagsgremien – Ausschüsse, Kreisausschuss, Kreistag.

TOP Thema: Einsatz von KI und Social Media in die Fraktionsarbeit
Über die Wolfgang-Döring-Stiftung hatte Axel Hoffmann einen Fachmann für das KI Thema gewonnen: Adrian Assenmacher.
Der Gesellschafter von up.create ist im Ehrenamt auch Ratsmitglied und Ortsvorsitzender der FDP Kerken. Er führte kompetent, kurzweilig und mit gutem Material in das Thema ein und konnte manche Vorbehalte ausräumen.

Nicht minder spannend dann die Präsentation „Social Media“ unserer Kollegen Justus Hein und Yannick Riedesel (v.li.)
Dabei bemerkenswert: Beide waren treibende Kräfte beim Social-Media dominierten Kommunalwahlkampf in Plettenberg – dort legte die FDP gegen den Landestrend zu!

Das die „Dauerthemen“ Kreisumlage, Kliniken, ÖPNV/MVG, AMK am 2. Tag sozusagen „zwangsweise“ erörtert wurden, versteht sich von selbst.
Diesmal gab es aber auch Zeit, um manche länger zurückliegende Kreistagsentscheidungen und ihre Wirkungen aufzuzeigen – sind sie doch für den ein oder anderen „Zustand“ mit verantwortlich; bspw. die sog. „Kommunalfreundlichkeit“, die zum Schuldenstand des MK genauso beitrugen, wie auch der – gemeinsame – Willen einen flächendeckenden ÖPNV bereit zu stellen (die Beispiele sind zufällig und keinesfalls vollständig).

Raus aus dem Klassen­zimmer, rein ins smarte Lern­zentrum:

Lüd., 18. Juni 2026 # Wie sieht eine digitale Bildung aus, die Jugendliche wirklich begeistert? Um das herauszufinden, besuchte unser Ausschussmitglied Moritz Reuter heute gemeinsam mit dem Ausschuss für Digitalisierung und E-Government das hochmoderne TUMO-Zentrum in Lüdenscheid. Nach einer spannenden Konzept-Präsentation und einer Führung war Moritz Reuter beeindruckt von der Modernität der Einrichtung.
Das wegweisende TUMO-Konzept stammt ursprünglich aus Armenien: Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren lernen hier nach der Schule völlig kostenlos und im eigenen Tempo digitale Zukunftskompetenzen. Diese strecken sich von Programmierung und Robotik bis hin zu Grafikdesign und Animation. Es gibt keine Noten oder klassischen Lehrer, gelernt wird selbstbestimmt an modernen Arbeitsplätzen oder in intensiven Kursen mit Profis.
Beim Rundgang wurde schnell klar, warum das Konzept so fasziniert. Neben den Computer-Arbeitsplätzen und Robotik-Teststrecken war das professionell ausgestattete, komplett rote Tonstudio ein echtes Highlight. Hier können die Jugendlichen eigene Tracks aufnehmen und das Audio-Engineering an High-End-Geräten lernen.

„Die Modernität und die kreative Atmosphäre hier sind einfach überwältigend“, fasste Moritz Reuter seine Eindrücke zusammen. „TUMO zeigt perfekt, wie man junge Menschen ohne Notendruck, aber mit modernster Technik für die digitale Welt von morgen begeistert.“ Ein inspirierendes Best-Practice-Beispiel, das wichtige Impulse für die (digitale) Themenarbeit unserer Fraktion liefert! (mr)

Neugierig geworden? Hier mehr!

Ein MK-Juwel im Norden

Kurz vor der Beratung im Schul-und Sportausschuss besuchte unser Fraktionsmitglied Andreas Winkels skB auf Norderney das Schullandheim des Märkischen Kreises. Das Schullandheim erfreut sich höchster Beliebtheit und ist fast durchgängig maximal ausgelastet. Klassenfahrten, Gruppenreisen, Familien und Einzelreisende nutzen – neben der Insel in ihrer Gesamtheit – gerne die modern ausgestatteten Gruppenräume für Seminare, Fortbildungen und Familienabende. Auch die angebotene „Vollverpflegung“ findet immer wieder eine lobende Erwähnung.
Im Ausschuß ging es diemal um die Sicherung der wirtschaftlichen Stabilität des Hauses. Andreas Winkels:“Das steht für die FDP-Kreistagsfraktion außerhalb jeder Diskussion, wir tragen die notwendigen Beschlüsse uneingeschränkt mit!“

25 Jahre Partnerschaft mit dem Kreis Ratibor


„Das haben wir gut gemacht – und wir umfasst ganz viele individuell Engagierte, Ehrenamtler, Organisationen, Offizielle,“
so fasste der FDP-Fraktionsvorsitzende Axel Hoffmann seine Eindrücke bei der Festveranstaltung anläßlich der 25jährigen Partnerschaft mit dem Kreis Ratibor – landessprachlich korrekt Powiat Raciborski – zusammen.
Persönlich geprägt ist diese Bewertung auch durch die Tatsache, dass der Partnerschaftsbeschluss 2001 die erste „europäische Dimension“ in der Kreistagsarbeit für Axel Hoffmann war.
Nach wie vor gehören beispielsweise die gegenseitigen Kontakte von Chören, Musikgruppen, Sportvereinen, Schulklassen, Berufsgruppen und anderen Organisationen zum selbstverständlichen Austauschprogramm. Auf dieses, aber auch auf die Schlossruine in Lubowitz, dem Stammsitz des Dichterfürsten Freiherr Joseph von Eichendorff, ging Landrat Grzegorz Swoboda
in seiner Festrede ein. Immerhin steht im nahegelegenen Eichendorff-Museum der Schreibtisch des Dichters, an dem er u. a. . 1807/08 sein Gedicht „In einem kühlen Grunde“ schrieb.
Landrat Swoboda und auch Landrat Schwarzkopf betonten in ihren Reden mehrfach die besondere Bedeutung dieser gegenseitigen Besuche und freundschaftlichen Verknüpfungen.
Zu diesem Bild trug auch das Grußwort des Vorsitzenden der Deutsch-Polnischen Parlamentariergruppe, Paul Zimiak MdB bei, der einen eindrucksvollen Bogen der polnischen Geschichte von 966 bis heute schlug. Zimiak begrüßte u. a. die ebenfalls anwesenden Partnerschaftsvertretern aus Elbe-Elster mit ihrem gerade neu gewählten Landrat Marcel Schmidt, sowie aus dem irischen County Waterford Deputy Mayor Cllr. John Pratt, und wies den durch die Partnerschaften des MK hier real existierenden europäischen Gedanken. (ah)

Workshop „Wirtschaft braucht Raum – zukunftsfähige Gewerbegebiete im Märkischen Kreis“

Lüdenscheid, 11.06.2025 # Die Herausforderungen zur Standortsicherung und Neuansiedlung heimischer Unternehmen steigt kontinuierlich. Gleichzeitig verlangen mehr und mehr Bürger eine von Industrie(-ansiedlungen) und Schwerverkehre unbelastetes Wohnumfeld – incl. „heiler“ (Nah-)Erholungsgebiete. Gerade in gewachsenen, mittelständischen und ländlichen Strukturen fast unmöglich.
• Der Druck auf verfügbare Flächen wächst kontinuierlich
• Nutzungskonflikte nehmen zu (z. B. zwischen Wirtschaft, Energie und Umwelt)
• Gleichzeitig bestehen Chancen durch neue Ansätze wie Nachverdichtung, Brachflächenentwicklung und nachhaltige
Gewerbegebiete.
Mit drei Referenten wurden in diesem Workshop Details und Ideen besprochen:
Marcel Krings, Prokurist der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des MK
(https://www.gws-mk.de/angebote/standort-gewerbeflaechenentwicklung/)
Jan-Philipp Breuker, Projekt NAWI.SWF, Nachhaltige Wirtschaftsflächen in Südwestfalen
Georg Zelenskii,ein Einblick in das reichhaltige Erfahrungsportfolio von Georg Consulting, Gewerbegebiete der Zukunft,

Für das langjährige Aufsichtsratsmitglied der GWS und ebenso im Regionalrat Arnsberg (u. a. verantwortlich für die Regionalplanung in unserer Region), FDP-Kreistagsfraktionsvorsitzender Axel Hoffmann „seit Jahren ein Dauerthema – richtiger ein Dauerkonfliktthema.“
Natürlich stehen für den überzeugten Marktwirtschaftler Hoffmann die Sicherung von wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Arbeitsplätzen und damit die regionale Stabilität an vorderster Stelle, „nur was wir erwirtschaften, können wir verteilen.“
Deshalb ist es gut, so erklärt Hoffmann, wenn wir auch auf Beispiele aus dem eigenen Kreis verweisen können.
Schauen Sie mal rein: Gewerbepark Hämmer – Menden (ah)

DiGi DAY

Seit Jahren stark nachgefragt: Der DiGi-Day, eine vielfältige Ausstellung mit über 30 Ausstellern, die innovative Technologien, Tools und konkrete Anwendungen für Unternehmen präsentieren. Ergänzt durch kompakte Impulsvorträge (30 Minuten), in denen Expertinnen und Experten aktuelle Themen verständlich und praxisnah auf den Punkt bringen. Für alle, die tiefer einsteigen möchten, gab es wieder zusätzliche optionale Workshops – zum intensiven Austausch und konkrete Umsetzungsideen.

Sehen Sie hier mal nach (mit Terminhinweis für 2027) – wir empfehlen Teilnahme!