Nach der Absage der Märkischen Kreisverwaltung für eine vom Kreis verantwortete Neuauflage des „Autofreien Volmetals“ gibt es eine Initiative der FDP-Kreistagsfraktion: In einem Schreiben an „seinen“ örtlichen Bürgermeister von Schalksmühle – Christian Breddermann – macht Axel Hoffmann eine konkrete Anregung: Im Leader Projekt „Oben an der Volme“ stehen sowohl personelle wie auch finanzielle Mittel prinzipiell zur Verfügung. Allerdings bedarf es einer politischen Entscheidung der Volme Kommunen, die sie in ‚Oben an der Volme‘ in eigener Verantwortung treffen können. Das Schreiben an Bürgermeister Breddermann – das nachrichtlich auch an Landrat Schwarzkopf und Volme-Ratsvertreter gegangen ist – nachfolgend:
Am 12. September 2026 hat sich Kai Krause, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP‑Kreistagsfraktion Märkischer Kreis und Mitglied der Fraktionsgemeinschaft im Regionalrat Arnsberg, gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Fraktionsgemeinschaft, über aktuelle Entwicklungen der Windenergie im Wald informiert. Im Rahmen einer Exkursion zum Windpark „Waldeshöhe“ in Sundern‑Stockum stellte die Trianel GmbH – vertreten durch Dr. Christoph Schöpfer – die technischen Grundlagen, die Standortbedingungen sowie die Herausforderungen und Chancen der Windkraftnutzung im Wald vor.
Im Anschluss folgte eine Fachveranstaltung zum Thema „Windenergie im Wald“, in der Stefan E. Slembrouck (Smart Cities Consulting GmbH, EU‑Projekt KNOWING) sowie Prof. Dr. Rolf Nieder (TU Braunschweig) wissenschaftliche und planerische Perspektiven einbrachten. Die Diskussion konzentrierte sich auf ökologische Auswirkungen, Genehmigungsprozesse und die Rolle der Windkraft im zukünftigen Energiemix des Sauerlandes. Kai Krause betonte die Bedeutung einer faktenbasierten Auseinandersetzung mit dem Thema: „Für Entscheidungen im Kreistag und im Regionalrat brauchen wir eine solide Grundlage. Der direkte Austausch mit Fachleuten und der Blick vor Ort sind dafür unverzichtbar.“ Die FDP‑Kreistagsfraktion wird die gewonnenen Erkenntnisse in die weitere Arbeit einfließen lassen und setzt weiterhin auf eine ausgewogene, technologieoffene und wirtschaftlich sinnvolle Energiepolitik im Märkischen Kreis.“
Wuppertal, 31. August 2026 < > Das Kommunalverfassungsrecht in Nordrhein-Westfalen hat praxisrelevante Änderungen durch das Gesetz zur Änderung kommunalrechtlicher Vorschriften erfahren, die überwiegend erst im November 2025 in Kraft getreten sind. Hierzu gehören unter vielen anderen die vollständige Neuregelung der Ordnungsgewalt der Vorsitzenden, die neuen Kompetenzen der ehrenamtlichen Stellvertreter/innen.der Bürgermeister, die Neuregelungen zu Fraktionen und Gruppen, das Teilnahmerecht an nichtöffentlichen Sitzungen, das angehobene Quorum für die geheime Wahl, die Neubesetzung der Ausschüsse und neu eingeräumte Gestaltungsmöglichkeiten durch die Geschäftsordnung. Faktisch ein „Muss“ für alle Verantwortlichen.
Einer Digitalisierung der Verwaltung wird oft das Wort geredet – und dann machen zu viele „was für sich“. Übergreifend – oftmals nicht mal intern – zu selten kompatibel, aber schicke Insellösung zum Vorzeigen und spätestens bei Personal-/ Technikwechsel eine großes Technikloch. Es hapert(e) immer wieder bei Lösungen, die bspw. im MK und den Kommunen gleichermaßen eingesetzt werden (könnten). Mit der Einrichtung MaKI hat der Bund jetzt ein Transparenzregister geschaffen, dass einen umfassenden Überblick über den Einsatz von KI in der deutschen Verwaltung gibt. Die FDP-Kreistagsfraktion hat nachgefragt, ob und wie MaKI von der Kreisverwaltung genutzt wird. Im Digitalausschuss gab es jetzt dazu eine Vorlage und Aussprache. Quintessenz: „Der Märkische Kreis ist als Institution bereits beim Marktplatz angemeldet. Allerdings wurden noch keine KI-Lösungen, die der Märkische Kreis schon im Einsatz hat, dort angemeldet. … Aus Sicht der Verwaltung ist der Erkenntnisgewinn, der aus MaKI derzeit gezogen werden kann, noch sehr gering.Trotz dieser Erkenntnisse wird der Märkische Kreis kurzfristig die vorhandenen KI-Lösungen (Chatbot „EMKA“ auf der Webseite, Transkription, KoKi) in MaKI einpflegen. Weiterhin wird die Datenbank im MaKI in regelmäßigen Abständen auf sinnvolle nachnutzbare Lösungen überprüft. In der Aussprache wies der FDP-Fraktionsvorsitzende Axel Hoffman darauf hin, dass die FDP-Kreistagsfraktion die MK-IT immer unterstützt und auch die dafür nötigen Finanzen mit getragen bzw. beantragt hat. Er stimmte Verwaltung ausdrücklich zu, „(dass) sich jede Kommune selbständig im MaKI registrieren und die KI-Systeme eintragen (sollen). Hoffmann gab in der Sitzung die Anregung, das bei der nächsten Bürgermeisterrunde des Landrates anzusprechen; er werde sich entsprechend an die FDP-Kommunalfraktionen im MK wenden.