FDP-Fraktion-MKT

Gericht bestätigt die politische Linie der FDP-Kreistagsfraktion

Das politisch und sachlich destruktive Verhalten der „Nordkreis“-Städte Iserlohn, Hemer, Menden wurde jetzt vom Veraltungsgericht Arnsberg beendet.
Zum Hintergrund: die drei Städte wollten durchsetzen, dass die Märkischen Kliniken nicht mehr als kreisweite MK-Gemeinschaftsaufgabe finanziert wird. Das Gericht stellte fest, das die Märkischen Kliniken als Haus der Maximalversorgung ein möglicher Anlaufpunkt für alle Menschen des Kreisgebietes sind. Alleinstellungsmerkmale, u. a. wurde hier Kinderheilkunde, Nuklearmedizin, Notfall- und Katastrophenversorgung, benannt, ergänzten den Vorteil, der im Angebot einer Gesamtversorgung liegt.
Auch wurde darauf hingewiesen, das der Krankenhausplan NRW den Kliniken einen verbindlichen Versorgungsauftrag und ein verbindliches „Betten-Soll“ zugewiesen hat,
„Ich bin sehr zufrieden mit dem Urteil,“ so der Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion Axel Hoffmann.
Er hoffe, dass damit die „Büchse der Pandora“ (so LN-Kommentator Thomas Machatzke* zum Urteil) geschlossen bleibt.
Hätte die Klage Erfolg gehabt, wären auch andere kreisweite Angebote, wie bspw. die Förder- und Berufsschulen, Müllentsorgung, der kreisweite öffentliche Personennahverkehr und vieles mehr zum Streitthema örtlicher „Regionalisten“ geworden. Hoffmann: „Früher wurde das Kleinstaaterei genannt und die dient(e) nicht der regionalen Entwicklung“ und im konkreten Fall auch nicht der nortwendigen Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung im märkischen Kreis. (ah)
*aus journalistischer Verantwortung bemühen wir uns um die Freigabe des vollständigen Kommentartextes.

Erfahrungen nutzen – Mehrwerte fortentwickeln

Iserlohn, 29. April 2026 # Die erfolgreiche REGIONALE 2025 läuft aus, weshalb die Weichen für die Weiterentwicklung der Region gestellt werden müsssen. In Iserlohn (Schauburg) wurde der aktuelle Stand des Handlungskonzept Südwestfalen 2040 breiter vorgestellt. In den vergangenen Monaten wurde in verschiedenen Treffen und mit vielen Akteuren an dem Konzept gearbeitet. Vorrangig ging es geht um die fünf Themenblöcke „Wirtschaft und Arbeit“, „Natur und Landschaft“, „Energie“, „Wohnen, Mobilität und Versorgung“ sowie „Bildung und Kultur“. Zu jedem Block wurde ein Workshop durchgeführt um die dahinterstehenden Überlegungen zu differenzieren und zu ergänzen.
Organisiert wurde das Event von der Südwestfalen Agentur und dem Verein „Wirtschaft für Südwestfalen“.
Für die FDP-Kreistagsfraktion nahm der Fraktionsvorsitzende Axel Hoffmann KtA teil – (fast) selbstverständlich im Bereich „Wirtschaft und Arbeit“. „Leider müssen wir immer öfter zur Kenntnis nehmen, dass auch in Südwestfalen die Digitalisierung und ihre Konsequenzen die heimische Wirtschaft und ihre Beschäftigten herausfordern“, so Hoffmann.