Die Sozialleistungen machen den größten Teil der Ausgaben des Märkischen Kreises aus – allerdings müssen wir da „nur“ den gesetzlichen Vorgaben folgen. Bei den Haushaltsberatungen im Ausschuss für Gesundheit und Soziales wurden diese Teile deshalb auch ohne Wortmeldungen „durchgewunken“.
Bei der Übernahme von Leistungen, die eigentlich das Land NRW übernehmen müsste, legte sich eine Ausschussmehrheit „quer“. Es ging um eine Teilfinanzierung für die Kinderbetreuung im Iserlohner Frauenhaus. Unser Ausschussmitglied Katja Siwek:“ Ich erwarte, dass die Schwarz-Grüne Landesregierung ihren diesbezüglichen Verpflichtungen nachkommt.“ Schon 2023 hatte u. a. auch die FDP-Kreistagsfraktion das gleiche Ansinnen, mit gleicher Begründung, abgelehnt. Ob die MK-Grünen anschließend versucht haben, sich bei ihrer Landesministerin Josefine Paul (Ministerin für Kinder, Jugend, Familie … bis Ende Jan. 2026 ) entsprechend durchzusetzen, ist nicht bekannt.


