
MK, Juli 2026 # Neben vielen Projekten entwickelte sich im Rahmen der „Regionale Südwestfalen“ auch die Südwestfalenagentur. Sie verknüpfte ein großes Netzwerk an aktiven und engagierten Akteuren mit unterschiedlichen Interessen und Kompetenzen. Bei der Agentur liefen die Fäden zusammen, wenn es um Themen der Regionalentwicklung und des Regionalmarketings geht. Alleine im Rahmen der REGIONALE 2025 und im Regionalmarketing Südwestfalen steht sie im Austausch mit hunderten Akteursgruppen.
Mit dem Abschluss der Regionale 2025 stellt sich die Frage, was machen wir, was macht Südwestfalen mit der Agentur?
Aus Sicht der FDP wäre es eine Vergeudung, dieses Netzwerk, mit seinen über 400 Unternehmen, mit Wissenschaft, Industrie- und Handwerkskammern, mit Gewerkschaften, Wirtschaftsförderern, Kultur- und Leaderregionen, mit Politik und vielen Akteuren vor Ort, zu beenden. Deshalb sind wir auch bereit, dass sich der Märkische Kreis mit 200.000€ an der Fortführung beteiligt. Nachdem „die Wirtschaft“ einen finanziellen Anteil von über 600T.€ zugesagt hat, erwarten wir auch von den anderen Südwestfalenkreisen hier ein starkes Signal. Nur zusammen gelingt es uns in Südwestfalen, innovative Ideen voranzutreiben, die Region zu stärken und Südwestfalen so als wirtschaftsstarken, lebenswerten und innovativen „Hier geht was“-Raum bei den politischen Entscheidungsträger:innen in Düsseldorf, Berlin und Brüssel zu präsentieren.
Allerdings erwartet die FDP-Kreistagsfraktion MK, dass dafür klare und nachvollziehbare Kennzahlen vorgelegt werden. Im Fachausschuss und im Kreisausschuss wurde eine diesbezügliche Beschlussergänzung einstimmig angenommen – damit dürfte die Abstimmung im Kreistag (09. Juli) eine reine Formsache sein.


