FDP-Fraktion-MKT

Sitzung des „StruWi“-Ausschuss

Einen großen inhaltlichen Bogen von Wasserstoffnutzung bis Schülertickets beriet der Fachausschuss in seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause.


Für die FDP-Fraktion nahm Marcel Griesenbruch teil

Pressemeldung des Märkischen Kreises vom 03.09.2021:
Der Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Struktur und Verkehr des Märkischen Kreises befasste sich in seiner Sitzung im Lüdenscheider Kreishaus unter anderem mit Wasserstoff. Zu diesem Thema war mit Marlon Koralewicz ein Experte der Bergischen Universität Wuppertal zu Gast. Der Wissenschaftliche Mitarbeiter am Lehrstuhl für Elektrische Energieversorgungstechnik gab einen informativen Überblick, wozu der chemische Stoff verwendet werden kann. „Wasserstoff ist grundsätzlich in fast allen Bereichen einsetzbar – im ÖPNV ebenso wie im Schienen-, Schwerlast- und Flugverkehr, aber auch in der Industrie und in der Schifffahrt“, sagte der Wissenschaftliche Mitarbeiter.
Deswegen soll Wasserstoff auch im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Struktur und Verkehr des Kreises weiterhin Thema bleiben. Zwei Machbarkeitsstudien sind bereits in Auftrag gegeben worden und werden zurzeit von Experten durchgeführt. Eine bei der Märkischen Verkehrsgesellschaft (MVG), die sich mit dem möglichen Einsatz von Wasserstoff in der Antriebstechnik befasst. Bei der zweiten Studie der Abfallentsorgungsgesellschaft des Kreises geht es um die potenzielle Herstellung von Wasserstoff am Müllheizkraftwerk Iserlohn.
Im „Struwi“-Ausschuss bezog die Verwaltung zudem Stellung zu einem Antrag der Kreistagsfraktion Die Linke zur Einführung eines kostenfreien Schülertickets. Da der Kreis nur Schulträger der Förderschulen und Berufskollegs ist, könnte er kostenfreie Schüler-Tickets nur für die Berufskollegs beschließen. Für die Förderschulen besteht bereits ein Schülerspezialverkehr, der die Kinder kostenlos zwischen Wohn- und Schulort befördert.

 

Die FDP-Kreistagsfraktion und der märkische Kreistag haben auf ihren letzten Sitzungen die stellv. Vorsitzende der FDP-Iserlohn, KATJA SIWEK, als neues Fraktions- und Kreistagsmitglied willkommen geheißen.

Frau Siwek ist Geschäftsführerin der „Kunst & KreativFabrik GmbH“ und vielen Iserlohnern aus der „Koch & Schule“ bekannt. Kommunalpolitische Erfahrungen hat sie als sachkundige Bürgerin in der Ratsfraktion Iserlohn gesammelt und sich einem breiterem politischen Publikum im Kommunalwahlkampf 2020 bekannt gemacht.

Neue Fraktionsgeschäftsführerin

Am 01. Juni hat Jacqueline Oehlert die Leitung der FDP-Fraktionsgeschäftsstelle im Märkischen Kreistag übernommen. „Frau Oehlert ist als ausgebildete Bürokauffrau, die in den letzten Jahren umfängliche Erfahrungen im Backoffice eines international aufgestellten Maschinenbauunternehmen gesammelt hat“, so der Fraktionsvorsitzende Axel Hoffmann, „mit ihren Kenntnissen bestens geeignet, die neuen Herausforderungen der größer gewordenen Kreistagsfraktion kompetent zu begleiten.“

Eine dramatische Hochwasser-Nacht

Märkischer Kreis – Vollgelaufene Keller, überschwemmte Straßen und Bahngleise, Sturzbäche: Das Unwetter hatte den MK am Mittwoch (14.Juli 2021) voll im Griff. Auch am Donnerstagmorgen hat sich die Lage nicht entspannt. Die Feuerwehren, Polizei und weitere Rettungskräfte waren im Dauereinsat z und im MK wurde die „Großeinsatzlage“ ausgerufen. Die Einsatzkräfte kämpften gegen überflutete Straßen und Häuser, Erdrutsche, überschwemmte Industriegebiete und vollgelaufene Keller. In der Spitze waren fast 1500 Rettungskräfte im Einsatz, davon 300 Kräfte aus den Landkreisen Detmold, Löhne und Herford.


In Nordrhein-Westfalen sind Kommunen und Kreise aus vier von fünf Regierungsbezirken betroffen, davon besonders schwer der Kreis Euskirchen, die Städteregion Aachen, der Rhein-Erft-Kreis, der Rhein-Sieg-Kreis, der Märkische Kreis sowie die kreisfreie Stadt Hagen. Der vorläufig bezifferte Gesamtschaden beläuft sich auf 13,7 Milliarden Euro. Auf Privathaushalte und Unternehmen entfallen dabei rund 4 Milliarden Euro. Hinzu kommen unter anderem Schäden aus den Bereichen Telekomunikation, Energie und Entsorgung von rund 2,3 Milliarden Euro und Schadensmeldungen aus den Kommunen und von Landesbehörden in Höhe von rund 5 Milliarden Euro. (Quelle: Zwischenbericht der Bundesregierung)