

Selbst die CDU-Fraktion unterstüzt mit großer Mehrheit die Aufforderung an Landrat Voge, seinen Aufsichtsratssitz in den Märkischen Kliniken persönlich wahrzunehmen.
Nach den turbulenten Debatten um die Märkischen Kliniken, bei der die CDU-Fraktion gegen ihren eigenen Landrat votierten, hatte die FDP-Kreistagsfraktion ein breites Bündnis von SPD, Grüne, UWG, Linke organisiert und mit einem gemeinsamen Antrag den Landrat aufgefordert, sein Mandat im Aufsichtsrat nicht zu delegieren, sondern persönlich wahrzunehmen. Damit sollte die politische Beteiligung des Landrates und damit der Kreisverwaltung betont werden, zumal alle diesbezüglichen Kreistagsvorlagen vom Landrat verantwortet wurden.
In der Kreistagssitzung am 20. März folgte dann eine 3/4 Mehrheit der Kreistagsmitglieder dem Antrag, allerdings verweigerte Landrat Voge sich dem Votum.
Ein Kommentar von Hendrik Klein im MK-Journal
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So kommentiert Chefredakteur Torsten Lehmann vim IKZ:
… Zumindest hätte er (Anm.: LR Voge) die Politik, also alle Fraktionen der demokratischen Mitte, mehr auf seinem Weg mitnehmen müssen. …
Hier der vollständige Kommentar


Serie „50 Jahre Märkischer Kreis“ (Abschluss)
Von Hendrik Klein
Von den historischen Wurzeln im Mittelalter bis zu den Anforderungen in unseren Tagen: Die Serie „50 Jahre Märkischer Kreis“ hat in elf Folgen viele Facetten der vergangenen fünf Jahrzehnte sowie die Schwierigkeiten und Herausforderungen seit der kommunalen Neuordnung im Jahr 1975 beleuchtet. Die handelnden Personen rückten ebenso noch einmal in den Blickpunkt wie die Probleme beim Zusammenwachsen von 15 ganz unterschiedlichen kreisangehörigen Städte und Gemeinden zu einer neuen Region.
Zum Abschluss gab es einen Ausblick, u. a. vom FDP-Fraktionsvorsitzenden Axel Hoffmann:
„Wir haben in den letzten Jahren, zum Teil brutal, lernen müssen, auf welch dünnen Beinen sicher geglaubte Zukunftsbeschreibungen standen und stehen. Ressourcen aller Art werden knapper, teurer und folgen immer schnelleren überregionalen Ereignissen. Für den Märkischen Kreis heißt das für mich: Wir werden gedanklich enger zusammenrücken und uns dem Spagat zwischen vor Ort und das geht uns alle im MK an in größerer Verantwortung stellen müssen.“
Die vollständige Serie empfehlen wir sehr, dazu siehe hier.
Mit der Stahlhochzeit ist ein wichtiger Meilenstein geschafft. Lt. Mitteilung des Büro „Der Brückenbauer“ wird der Verkehr veraussichtlich im Frühjahr 2026 wieder fließen. Nun beginnt die Betonage der Fahrbahnplatte, gefolgt von Abdichtung, Asphaltierung und Markierung.
Parallel zum Brückenschluss wachsen bereits die Pfeiler des zweiten Bauwerks. Aktuelle Infos zum Baufortschritt und rund herum, hier.

Noch wenige Tage bis zur Bundestagswahl und im Politbarometer (ZDF, 14.02.2025) wird festgestellt:
Wahlinteresse hoch, aber viele unentschlossen, gleichzeitig prognostiziert Allensbach: 5% Zweitstimmen für die FDP!
Update 17.02.2025: Auch Forsa (ntv/rtl) sieht FDP bei 5%.
Deshalb: überzeugen, überzeugen, überzeugen!


Für 18.02.2025: hier zur Anmeldung
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Vieleicht haben wir unvorgesehene Ereignisse (Corona, Ukraine, Transformation) und deren Bewältigung zu lange isoliert betrachtet, aber mittlerweile ist es für alle sicht- und spürbar, wir brauchen vor allem einen wirtschaftspolitischen Richtungswechsel. Nur dann können wir wieder handlungsfähig werden – bei Beschäftigung, Klima, Infrastruktur und vielem mehr. Auch und besonders für die Wirtschaftsregion Südwestfalen mit dem Märkischen Kreis.
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