Ein persönlicher Einblick in die aufwändigen Vorbereitungen.
2024 hat NRW den Masterplan Geothermie NRW vorgestellt. Er beinhaltet ein Maßnahmenpaket, um bis 2045 rund 20 Prozent des Wärmebedarfs in NRW durch Geothermie zu decken. Allerdings ist dafür nicht jeder „Untergrund“ geeignet und deshalb sind aufwändige Suchen und Messungen nötig. Gesucht werden Kalksteinformationen, die potentiell für eine geothermische Nutzung sein könnten.
Nach einer entsprechenden Online-Vorstellung bat Axel Hoffmann (FDP-MKT) um einen „Einblick vor Ort“, dem er im Raum Menden wahrnahm.

Überraschung 1: Es gibt kein Bohrgestände, sondern sog. Vibro-Trucks. Diese Messfahrzeuge senden über eine hydraulische Rüttelplatte Schwingungen in den Untergrund. Die Reflexionen – abhängig von den verschiedenen Gesteinsschichten – werden von speziellen Mikrofonen empfangen und gespeichert.
Überraschung 2: Mit diesen Geodaten kann ein zweidimensionales Abbild des Untergrundes erstellt und später analysiert werden.
Überraschung 3: Die Vibro-Trucks – ein Konvoi umfasst 3 davon und div. Begleitfahrzeuge – halten alle 30m für ca. 1-3min. an und senden in die Tiefe. Bei ca. 185km Gesamtlänge eine auch logistische Herausforderung. Mehr: Tiefengeothermie

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