

(Berlin/Bayern/Hessen/NRW/Südwestfalen). „FDP BIKER“ organisieren sich als eingetragener Verein: Die rund ein Jahr alte Initiative engagierter Motorradfahrerinnen und -fahrer, die der FDP nahe steht, hat nun Nägel mit Köpfen gemacht und sich kürzlich als gemeinnütziger Verein – mit Sitz in Oberursel – gegründet. Die FDP Biker e.V. (i.G.), die dauerhaft bundesweit als Vorfeldorganisation der FDP tätig sein wollen, wählten Götz Rinn (Oberursel / Hessen) zu ihrem Vorsitzenden. Unter den Gründungsmitgliedern aus Berlin, Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen sind auch zwei Südwestfalen. Die Gründungsversammlung wählte Uwe Hoh, aus dem Märkischer Kreis zum stellvertretenden Vorsitzenden und Peter Hanke, den FDP Kreisvorsitzenden aus Siegen-Wittgenstein, als politischen Berater in den Gründungsvorstand.
Die FDP Biker wollen gemeinsam die Interessenvertretung für Motorradfahrerinnen und -fahrer innerhalb der FDP sein, aktiv der Diskriminierung von Motorradbegeisterten entgegenwirken, pauschale Vorurteile ausräumen sowie Lösungsmöglichkeiten aufzeigen. „Konkret möchten wir bspw. von Verkehrslärm betroffene FDP-Ortsverbände und -Kreisverbände bei verkehrsbezogenen Maßnahmen sowie im Dialog mit Anwohnerinnen bzw. Anwohnern und uns Motorradfahrenden unterstützen“, verdeutlicht Peter Hanke die Ziele. „Als Freidemokraten tragen wir die Freiheit im Namen, daher gehört das Eintreten für Freiheiten zu unserer DNA. Leider zeigen aktuelle Entwicklungen, dass Rechte der Biker mehr und mehr beschnitten werden sollen. Der Verein wird gebraucht und ich bin ausgesprochen froh als Gründungsmitglied mit dabei zu sein!“
Rinn ist direkter Anwohner an dem von der Streckensperrung bedrohten Gebiet am Tor des Taunus. „Die Politik hier vor Ort macht es sich zu bequem, einfach einen Teil der Verkehrsteilnehmer, nämlich alle Motorradfahrer, von bestimmten Straßen auszusperren. Das lassen wir nicht durchgehen“, betont Rinn, „denn die Arbeit der Polizei hier am Feldberg war sehr erfolgreich und ich kann als Anwohner bestätigen, wie enorm positiv sich die intensiven Kontrollen der letzten Jahre ausgewirkt haben“. Für Rinn ist es somit klar, dass es keine Verschärfung und einseitige Maßnahmen gegen Motorradfahrer bedarf.
„Bei uns im Sauerland arbeitet die Politik mit offenem Visier und vorurteilsfrei mit den Motorradverbänden zusammen und konzipiert gemeinsame Lösungen“, lobt der stellvertretende Vorsitzende der FDP Biker, Uwe Hoh, das gute Miteinander in seiner Heimat. Ein zentraler Baustein für erfolgreiche Maßnahmen sei der wichtige Dialog mit Anwohnern, Motorradfahrern und Motorradverbänden. „Mit Ricky Lowag und Tim Waczenski haben wir zwei Fachmänner in unserem Vorstand, die uns bei dieser Arbeit stark unterstützen werden“, freut sich Hoh auf die konstruktive Zusammenarbeit.
Johannes Loesch, ebenfalls stellvertretender Vorsitzender der FDP Biker, betont, wie wichtig es sei, dass die Motorradfahrer sich auch in der Politik engagieren und sich vernetzen: „Die FDP hat sich in den aktuellen Koalitionsverhandlungen für die Biker stark gemacht und weitere Einschränkungen durch neue Gesetze auf Bundesebene verhindert. Mit den FDP Bikern konnten wir im Hintergrund bereits über die MdB Nicole Bauer, die jetzt die zweite Legislaturperiode im Bundestag sitzt, die Verhandlungsführer unterstützen. Wir sind glücklich, dass wir mit Nicole Bauer aus Bayern und Katja Adler aus Hessen zwei Bundestagsabgeordnete in unseren Reihen haben. Peter Hanke aus NRW ergänzt unsere Riege der politischen Berater im Vorstand, die uns sicher Netzwerke und Türen öffnen werden“.
Götz Rinn ergänzt: „Wir sind über 4 Millionen Biker in Deutschland, diese Macht an Wählerstimmen müssen wir zukünftig noch mehr für die Rechte der Motorradfahrerinnen und -fahrer einbringen. Ich freue mich, wenn sich politisch engagierte Biker auch in anderen demokratischen Parteien einbringen und bin auch für parteiübergreifende Zusammenarbeit offen. Unsere Verbündete sind natürlich die bestehenden Motorradverbände, zu denen wir nicht in Konkurrenz treten wollen, sondern deren Arbeit ergänzen werden. Auch hier sind wir für eine faire Zusammenarbeit immer offen“.
Kontakt: fdpbiker@mail.de / https://www.fdpbiker.de/


Viele reden darüber, aber nunr wenige machen sich sachkundig. Um sich mit den vielfältigen technischen Möglichkeiten und Problemen vertraut zu machen, haben Mitglieder der FDP-Kreistagsfraktion an div. Fachveranstaltungen und und Vorträgen teilgenommen.





Der Märkische Kreis bedankte sich mit einer symbolischen Geste bei den vielen Helfern und Helferinnen aus dem gesamten Märkischen Kreis. Landrat Voge begrüßte Vertreter/-innen von Feuerwehr und beteiligten Hilfsorganisatoren aus allen Kommunen des MK, die zum Teil auch von ihren politischen Repräsentanten vertreten waren. Zu Beginn erinnerte Altenas Bürgermeister Uwe Kober: „Wir haben gesehen, dass auch in höchster Not auf unsere Einsatzkräfte Verlass ist. Diese Einsatzbereitschaft, anderen zu helfen und sich in den Dienst der Gesellschaft zu stellen, ist nicht selbstverständlich.“ Landrat Voge erinnerte in seinem Beitrag auch an die beiden im Einsatz verstorbenen Feuerwehrmänner und brachte das Mitgefühl aller Anwesenden zum Ausdruck.
Aus Schalksmühle nahmen die Ehrenurkunde und Medaillen Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr entgegen; stellvertretend für die FDP-MK Kommunalvertreter überbrachte unser Kreistagsmitglied Axel Hoffmann (Schalksmühle) unseren herzlichen Dank.



Die diversen Gremien des Märkischen Kreistages haben in den letzten 2 Jahren vorbildhaft auf die Sicherheit ihrer Mitglieder geachtet und deshalb vielfach „Online“ getagt. Fraktionen und Verwaltung waren sich weitestgehende einig, diese für viele neue und auch technisch wie inhaltlich gewöhnungsbedürftige Sitzungsart bei der Beratungsarbeit zu berücksichtigen.
Mittlerweile ist die Impfquote im Märkischen Kreis erfreulich und eine Lockerung der Empfehlungen verantwortbar. Die wettermäßig schönen letzten Wochen haben dazu ebenso beigetragen wie die vielfältigen öffentlichen und sehr gut besuchten Veranstaltungen in der Osterpause.
Die FDP-Kreistagsfraktion hat deshalb für den nächsten Sitzungslauf des Märkischen Kreises eine Reihe inhaltlicher Beratungspunkte für die Gremienarbeit eingereicht. Es handeln sich um eher langfristige Themenfelder, wie bspw. von Folgen der Straßenbelastungen durch die Sperrung der Rahmedebrücke, die Nutzung von EU-Geldern bei Entwicklungen und Chancen in der Tourismusbranche, Standortsicherung für die Märkischen Kliniken, E-Government und IT-Sicherheit, aber auch eine Einladung an Tobias Siebert, den Regionsschreiber für Südwestfalen, der von Altena aus arbeitet.
„Ich sehe auch die Notwendigkeit, zwischen Verwaltung und den Fraktionen neue Strukturen auszuprobieren“, erläuterte der Fraktionsvorsitzende Axel Hoffmann. „Es bietet sich an, die Erfahrungen und Möglichkeiten von Online- und Präsenzsitzungen für unsere Arbeit weiter zu nutzen.“ Dazu wird mit dem Landrat, der Verwaltung und den Fraktionen zunächst intern beraten. Ziel der FDP-Kreistagsfraktion ist es, für dann notwendige Änderungen der Geschäftsordnung einen weitgehenden Konsens zu erreichen.

formulierte Axel Hoffmann, märkisches Mitglied im südwestfälischen Regionalrat (SWF-RR). Er begrüßte deshalb die öffentliche Präsentation der „Autobahn GmbH des Bundes“ in der Verkehrskommission des SWF-RR und informiert seinerseits auf der Webseite der Märkischen Kreistags-FDP.
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