FDP-Fraktion-MKT

 

Covid-19-Schutzimpfung: Informationen zu aktuellen Fragen

 Die nachfolgenden Informationen hat dankenswerterweise Herr Prof. Dr. Dr. Thomas Uhlig (Märkische Kliniken) zusammengestellt:

Auch nach anderthalb Jahren Lebenserfahrung in der Pandemie und mit SARS-Cov2 sind die Alltagsdiskussionen maßgeblich bestimmt von der Frage: Wann ist das endlich vorbei? Dahinter verbirgt sich die Sehnsucht nach einer einfachen Antwort auf ein hoch komplexes Geschehen. Ergänzend ist es auch so, dass die Erklärungsansätze der Erkrankung COVID-19 enorme Fortschritte gemacht haben. Das biologische Bild ist stimmig, und die virologischen Zusammenhänge sind gut verstanden. Und tatsächlich sind die Kernaussagen der Expertinnen und Experten einfach. Sie lauten:
1. Wer sich aktuell nicht impfen lässt, wird sich infizieren.

2. Die aktuell steigende Zahl von Infektionen ist zu mehr als 90 Prozent ein Ergebnis der
Virusausbreitung bei ungeimpften Menschen.

3. Je weniger Menschen sich impfen lassen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine neue Virusvariante entsteht, gegen die die vorhandenen Impfstoffe nicht mehr wirken.

4. Alle aktuell vorhandenen Impfstoffe sind hoch wirksam und in der Anwendung sicher.

5. Wenn wir die Pandemie bewältigen wollen, müssen wir uns impfen lassen.


Obwohl damit vollkommen klar ist, was zu tun ist und was nicht, entstehen immer wieder neue Fragen.Dazu einige Beispiele inklusive Antwortmöglichkeit:

? Können sich doppelt geimpfte Menschen mit SARS-CoV2 infizieren und andere Menschen anstecken?

Ja. Weil das Virus nach wie vor in der Bevölkerung zirkuliert, wird es irgendwann auch in den Nasen und Hälsen von geimpften Menschen landen. Dort wird es in der Regel aber neutralisiert und kann sich nicht im Körper ausbreiten. Wenn es denn doch so ist, dass sich das Virus im Körper breitmacht, dann sind wegen des Impfschutzes die Symptome deutlich abgeschwächt.

  • Auch die Ergebnisse zur Ansteckungsgefahr sind eher eindeutig. So hat erst in dieser Woche eine große Studie aus den Niederlanden gezeigt, dass die Verbreitung des Virus bei geimpften Menschen deutlich geringer ist als bei ungeimpften. Deshalb ist es schwierig, dass ein geimpfter Mensch einen anderen geimpften Menschen ansteckt.
  • Die Übertragungsgefahr zu ungeimpften Menschen ist aber nach wie vor sehr hoch, insbesondere wenn die sogenannte Delta-Variante im Spiel ist.

? Sollen sich schwangere Frauen impfen lassen?

Ja. Ganz aktuelle Ergebnisse von weltweit zusammen getragenen Fällen zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass eine schwangere Frau, die sich mit SARS-Cov2 infiziert hat an dieser Infektion stirbt, etwa 25 Mal höher ist als bei einer Frau, die nicht schwanger ist. Eine Impfung kann deshalb vielen schwangeren Frauen das Leben retten.

? Wird es demnächst nötig sein, sich ein weiteres Mal gegen SARS-CoV2 impfen zu lassen?

Möglicherweise ja; aber vielleicht auch nicht. Nach wie vor gibt es weltweit keine eindeutige Analyse, die zeigen kann, dass eine Auffrischimpfung zwingend nötig ist.

  • Die Überlegung, dass sich möglicherweise Seniorinnen und Senioren oder aber immun-geschwächte Menschen ein weiteres Mal impfen lassen sollen, entsteht aus der begründeten Vermutung, dass diese Menschen ein trägeres und vielleicht nicht so effektives Immunsystem haben, welches bei einem erneuten Kontakt mit SARS-Cov2 schlicht und einfach nicht schnell genug reagieren kann. Ob diese Vermutung stimmt, ist nicht eindeutig bewiesen. Weil aber eine weitere Impfung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht schadet und wohl genügend Impfstoff vorhanden ist, machen Überlegungen zur Auffrischimpfung durchaus Sinn.

Stand: 26.08.2021

Haushaltsklausur

Zum ersten Mal präsentierte der „neue“ Kreiskämmerer Kai Elsweier einen Haushalt für den Märkischen Kreis. Neue Akzente, die auch dem neuen Landrat zuzuschreiben wären, konnte der Kämmerer noch nicht entwickeln. „Es ist selbstverständlich, Kämmerer und Landrat dafür auch eine zeitliche Perspektive zuzugestehen,“ sagte Fraktionsvorsitzender Axel Hoffmann.
Die FDP-Kreistagsfraktion unterstützt uneingeschränkt, dass die Pandemie in den letzten Monaten im absoluten Vordergrund für die politische und administrative Führung des Märkischen Kreises stand. „Unser Dank geht an alle Mitarbeiter-/innen des Märkischen Kreises, „die trotz der Nachverfolgung Corona-Infizierter, Verlagerung ins Home-Office, nicht nur krankheitsbedingte Unterbesetzungen und vielem mehr die Funktionsfähigkeit der Verwaltung gesichert und das deutlich gestiegene Informationsbedürfnis aus der Bürgerschaft erfüllt haben.“
Die Beratungen des Kreisetats umfassten die ganze Bandbreite der haushaltsrelevanten Grundlagen: Sicherung der Märkischen Kliniken, des öffentlichen Personennahverkehrs (MVG), Stabilität bei den sozialen Sicherungs- und Beratungssystemen, Fortschreibung der Märker eigenen Förder-, Berufsschulen und Berufskollegs, ein weiterer Push beim e-Government und der Digitalisierung. Einzelne Bereiche, wie z. Bsp. die für die Kommunen sehr wichtigen Umlageabgaben (Landschaftsverband, Kreisumlage), die weiterhin stark steigenden Sozialkosten und die Kassenkredite wurden mit ihren längerfristigen Wirkungen besprochen. Auch der Bereich Personal und Personalgewinnung wurde seitens der FDP-Fraktion erörtert. „Nur wer ein attraktiver Arbeitgeber ist und vor allem bleibt, hat eine echte Chance, auf qualifiziertes und motiviertes Personal für eine leistungsfähige und serviceorientierte Kreisverwaltung!“ kommentierte die Kreistagsfraktion.
Mit Interesse wurden die Ankündigungen des Kämmerers zu einem zukünftig „besser erfassbaren und mehr Erkenntnisse vermittelnden Haushaltsentwurf“ aufgenommen.

Sehr geehrte Besucher/-innen,

ich begrüße Sie herzlich bei unserem neuen Onlineangebot.

Neben Informationen zu unserer Fraktion bauen wir unser inhaltliches Angebot nach und nach weiter aus.

Dazu werden Sie aktuelle Themen, die den Märkischen Kreis(tag) betreffen, ebenso wie Interessantes aus unserer Landtags-, Bundestags- und Europafraktion finden können.
Gerne nehmen wir auch Ihre Anregungen entgegen, schreiben Sie mir einfach an info(at)fdp-mkt.de
Bleiben Sie gesund und vorsichtig
Ihr
Axel Hoffmann

FDP-MKT für 2. Impfzentrum

03. Februar 2021

Im Rahmen seiner Beratungen hat sich der Vorstand des FDP-Bezirksvorstandes Westfalen-West auf Antrag des Vorsitzenden der FDP-Kreistagsfraktion Märkischer Kreis, Axel Hoffmann, für die Einrichtung eines 2. Impfzentrums u.a. im MK, ausgesprochen.

Am Beispiel des Märkischen Kreises hat Hoffmann die besondere Lage der Flächenkreise in NRW bei Impfzentren angesprochen und insbesondere den Zusammenhang von Impfnotwendigkeit mit dem im Umfeld erreichbaren Impfangebot dargestellt.

Hoffmann: „Die aktuelle Erlasslage sieht pro Kreis ein Impfzentrum vor. In Anbetracht des Stellenwerts der schnellen Zugänglichkeit der Impfungen für breite Teile der Gesellschaft reicht ein Standort in unseren Flächenkreisen nicht aus, da sie sich topografisch und strukturell sehr vielseitig gestalten.“ Bspw. ist der Märkische Kreis mit 1.060 Quadratkilometern (und rd. 410.000 Einwohnerinnen und Einwohner in 15 Städten und Gemeinden) flächenmäßig einer der größten Kreise der über 300 Kreise in Deutschland. ÖPNV-Fahrzeiten von 2 bis 3 Std. (ein Weg) bzw. 50 min. mit dem Auto (ein Weg) stellen viele Menschen vor erhebliche logistische Probleme. Um eine hohe Impfbereitschaft zu erzielen, ist es aber erforderlich, den Bürgerinnen und Bürgern in auch in den Flächenkreisen ein möglichst niederschwelliges und gut erreichbares Impfangebot zu machen.

„Das betrifft natürlich nicht nur den Märkischen Kreis,“ so Fraktionsvorsitzender Hoffmann, „sondern gilt auch für andere Flächenkreise in NRW.“ Deshalb ist der Beschluss grundsätzlicher gehalten.

Er lautet: Der FDP Bezirksverband Westfalen-West bittet die Landesregierung, in Flächenkreisen die Einrichtung eines zweiten Impfzentrums zu ermöglichen.

Hoffmann wies auch darauf hin, dass der Märkische Kreistag bereits im Dezember 2020 die Einrichtung eines 2. Impfzentrums vorsorglich in seine Planungen einbezogen hatte.

Der „unbekannte“ LWL

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) übernimmt als Kommunalverband die Aufgaben für alle Städte und Kreise in Westfalen-Lippe, die die Kommunen nicht alleine leisten könnten.
Weil der LWL sich über Stadt- und Kreisgrenzen hinweg einsetzt, schafft er gleichwertige Lebensverhältnisse und Qualitätsstandards in ganz Westfalen-Lippe. Er vertritt die Interessen der Region und ihrer rund 8,3 Millionen Bürgerinnen und Bürger überall dort, wo es sinnvoll und notwendig ist – auch auf Landes- oder Bundesebene.

Mehr zur konkreten Arbeit des LWL im Märkischen Kreis hier.