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Breitbandausbau: Kreis belegt Spitzenposition in Südwestfalen

Presseservice des Märkischen Kreises / Meldungsdatum: 19.09.2023:
In Südwestfalen nimmt der Märkische Kreis laut kürzlich veröffentlichten Zahlen von Gigabit.NRW mit einer Glasfaserversorgung von 34,5 Prozent eine Spitzenstellung ein. Nach den aktuell angekündigten Ausbauten stellte Matthias Pohl, Gigabit- und Mobilfunkkoordinator des Kreises, den Mitgliedern des Digitalausschusses perspektivisch eine Versorgung mit Glasfaser von 96 Prozent (Gigabit: 97 Prozent) in Aussicht. Axel Hoffmann, Vorsitzender des Digitalausschusses, lobte im Kreishaus den Breitband- und Mobilfunkausbau im Märkischen Kreis als „Erfolgsgeschichte“.

  1. Call kreisweit bald abgeschlossen

Weitgehend abgeschlossen ist die Bundesförderung im 3. Call, einem der deutschlandweit größten Breitband-Förderprojekte, berichtete Pohl. Der Märkische Kreis hatte erfolgreich den Förderbescheid in Höhe von insgesamt 60,45 Millionen Euro für mehr als 24.000 Adressen erwirkt. Aktuell sind rund 19.900 Anschlüsse bereits vorbereitet. In Altena, Halver, Hemer, Iserlohn, Menden und Nachrodt-Wiblingwerde ist der Ausbau bereits komplett abgeschlossen. In den noch verbleibenden Kommunen wird der Glasfaserausbau der Telekom bis Ende September, spätestens Oktober 2023, beendet sein. „Es fehlen nur noch 11 Prozent der Dokumentation“, machte Pohl deutlich. Technisch sind damit Download-Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s möglich. Finanziert wird der Anschluss aus Bundes- und Landesmitteln sowie einem kommunalen Eigenanteil: Der Bund steuert rund 30,2 Millionen Euro bei, das Land NRW etwa 28,1 Millionen Euro und die Kommunen im MK finanzieren rund 2,15 Millionen Euro. Für die Haushalte entstehen in dem Bundesförderprogramm während der kostenfreien Akquise-Phase keine Anschlusskosten. Nachträgliche Hausanschlüsse berechnet die Telekom mit einer Pauschale von 799,95 Euro.

Weiße Flecken werden geschlossen

Mit dem Bundesförderprogramm 6. Call sollen bis Mai 2025 sogenannte weiße Flecken, Gewerbegebiete, Schulen und Krankenhäuser versorgt und der Glasfaserausbau gerade auch in den entlegenen Bereichen des Kreisgebietes vorangetrieben werden. In diesem Ausbauschritt sollen rund 3.100 Kilometer Glasfaser verlegt und 551 neue Verteiler aufgestellt werden. In Altena, Halver, Meinerzhagen, Herscheid, Plettenberg, Werdohl, Iserlohn, Hemer und Lüdenscheid haben die Bautätigkeiten bereits begonnen. Im Herbst folgen Balve, Nachrodt-Wiblingwerde, Kierspe, Menden, Neuenrade und Schalksmühle. In Altena ist bereits der erste Anschluss buchbar. Der Ausbau soll rund drei Jahre dauern. Gefördert wird das Projekt mit Bundes- und Landesmitteln sowie kommunaler Eigenanteile in Höhe von rund 98,8 Millionen Euro. Nach Abschluss der Arbeiten, inklusive der Sonderaufrufe Schulen, Gewerbegebiete und Krankenhäuser, werden weitere knapp 6.700 Adressen einen Zugang zum schnellen Internet haben.

Eigenwirtschaftlicher Ausbau

Neben den Förderprogrammen erfolgt auch ein eigenwirtschaftlicher Ausbau des Glasfasernetzes. So ist die Telekom sowie die Glasfaser Plus in Plettenberg, Werdohl, Altena, Balve, Neuenrade, Lüdenscheid, Iserlohn, Halver, Herscheid, Kierspe und Meinerzhagen aktiv. Telemark erschließt Straßen und Einzeladresse in Iserlohn und Menden und stattet die Wohnungswirtschaft in Iserlohn (IGW) mit Glasfaser aus. WestConnect ist in Menden und Neuenrade aktiv und UGG in Halver, Hemer, Menden, Altena, Nachrodt-Wiblingwerde, Lüdenscheid und Iserlohn.

Neue Förderrichtlinie „Graue Flecken“

Um die letzten Meter zu erschließen und eine nahezu 100-Prozentige Abdeckung zu erreichen, wurde im April dieses Jahres eine neue Bundesförderrichtlinie veröffentlicht. Für Nordrhein-Westfalen stehen insgesamt Bundesmittel in Höhe von 400 Millionen Euro zur Verfügung, berichtete Matthias Pohl dem Ausschuss. Im Märkischen Kreis kommt das Programm für rund 2.500 Adressen in Frage. Der Eigenanteil für Kommunen beträgt 20 Prozent, für Kommunen in der Haushaltssicherung 10 Prozent. Die Kommunen wurden entsprechend informiert und die Bürgermeisterkonferenz hat die Förderung befürwortet. In sieben Kommunen stehen allerdings die entsprechenden Beschlüsse im Rat noch aus. Der Antrag muss bis zum 15. Oktober eingereicht werden.

Mobilfunkausbau

Gute Nachrichten hatte Matthias Pohl auch im Bereich Mobilfunkausbau. „Im Märkischen Kreis liegt die 4G-Verfügbarkeit von mindestens einem Mobilfunknetzanbieter derzeit im Durchschnitt bei etwa 96,64 Prozent, bei 5G sind es 79,32 Prozent. In den vergangenen zwei Jahren sind deutliche Fortschritte bei der Netzabdeckung und beim Schließen von Funklöchern erzielt worden.“ Als wertvolle Hilfe bei der Erfassung und Behebung von Funklöchern wertet Pohl die erste Mobilfunkmesswoche NRW vom 27. Mai bis 3. Juni. Mittels der App „Breitbandmessung/Funklochapp“ der Bundesnetzagentur (BNetzA) haben mehr als 36.000 Bürgerinnen und Bürger in NRW die Netzverfügbarkeit ihrer Mobilfunkanbieter gemessen und dabei mehr als 13 Millionen Messpunkte erfasst. „Die Messergebnisse aus der App werden uns dabei helfen, die letzten Lücken noch genauer zu lokalisieren und zu priorisieren. Nach Abschluss der Auswertung werden wir die Ergebnisse mit den Netzbetreibern besprechen“, versprach Pohl. Mit einem professionellen Messgerät sind die Koordinatoren des Kreises nun auch selbst in der Lage, in speziellen Problemfällen nachzumessen.

Dort, wo der eigenwirtschaftliche Mobilfunkausbau der Mobilfunknetzanbieter nicht stattfindet und auch keine Versorgungsauflagen der Bundesnetzagentur greifen, fördert die Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft (MIG) des Bundes. Diese wird unter anderem von den Mobilfunkkoordinatoren vor Ort unterstützt. Durch die gute Zusammenarbeit zwischen MIG und den Mobilfunkkoordinatoren des Märkischen Kreises konnte vor kurzem ein Förderbescheid für den Bereich Kierspe, Mühlen-Schmidthausen, an die Deutsche Funkturm ergehen (einer von zwei Förderbescheiden bisher in NRW). Die Deutsche Funkturm wird somit im Auftrag der MIG einen geförderten Mobilfunkturm in Kierspe, Mühlen-Schmidthausen, errichten. In Vorbereitung bei der MIG befindet sich darüber hinaus ein geförderter Funkturm in Plettenberg-Selscheid. Weitere Potenzialgebiete sind aktuell im sogenannten Markterkundungsverfahren bei der MIG.

Pressekontakt: Ursula Erkens – https://www.presse-service.de/data.aspx/static/1137836.html

Start Neubau Autobahnbrücke: 05. Oktober 2023

Nach der Sprengung und den Aufräumarbeiten kommt der Bundesverkehrsminister wieder in den Märkischen Kreis:
Mit dem „ersten Spatenstich“ zum Neubau beginnt eine weitere Phase der Wiederherstellung der für die Region so wichtigen Lebensader.
Es ist für die Menschen und Unternehmen ein Lichtblick, aber die belastenden Probleme, insbesonders für die Anlieger an den Umleitungsstrecken, gehen leider noch bis ca. 2025 weiter. Allein das ist schon eine Verpflichtung, eventuellen Verzögerungen gemeinsam und entschlossen entgegenzuwirken.

Fraktionsklausur mit hohem Konfliktpotential.

Geld ist knapp und gleich zwei „Baustellen“ waren die bestimmenden Themen des ersten Tages der FDP-MKT Fraktionskausur in der Theodor-Heuss-Akademie in Gummersbach. Zum einen informierte Frauke Effert, Geschäftsführerin der Märkischen Verkehrsgesellschaft und zum anderen Dr. Thorsten Kehe, Geschäftsführer der Märkischen Kliniken über die – nicht nur finanziellen – Herausforderungen ihrer Unternehmen.

In der nicht öffentlichen Klausur wurden zu diesen Bereiche sowohl rechtliche Rahmebedingungen (u. a. Verpflichtungen des MK für den ÖPNV und die Gesundheitsversorgung), strukturelle Notwendigkeiten (Mobilität, Notfallversorgung, attraktives Lebens- und Wohnumfeld), politische Selbstbindungen (wir für unseren Kreis), aber auch Geschäftszahlen und Finanzbedarfe vorgestellt und erläutert.
AH betonte, dass es bislang einen breiten Konsens – mit entsprechenden Beschlüssen – im Kreistag im Blick auf die MVG und Kliniken gab. Vereinzelte, eher subtil geäußerte Absatzbewegungen, sind von den fachlich kompetenten Gremienmitgliedern in aller Deutlichkeit und Verantwortung zurückgewiesen worden. Auch nach den heutigen Vorträgen und Aussprachen sehe er für die FDP-Kreistagsfraktion keinen Anlass, davon abzuweichen. Diese Linie wurde einstimmig von den Fraktionsmitgliedern bestätigt.
Aus ihrer konkreten Fraktions- und Ausschussarbeit konnten alle Beteiligten allerdings weitere Herausforderungen für den MK benennen, die auch in finanzieller Konkurenz zu o. a. Bereichen stehen. Einfache Lösungen wird es nicht geben; u.a. bleiben Land und Bund gefordert, die Kreise und Kommunen nachhaltig finanziell zu entlasten sowie angemessen auszustatten.

Auszeichnung für sportliche Spitzenleistungen

Zum 33. Mal richtete der Märkische Kreis zusammen mit dem Kreissportbund Märkischer Kreis e.V. eine Sportlerehrung aus. Den würdigen Rahmen bot am Freitag, 1. September, von 18 bis 20 Uhr das Kulturhaus in Lüdenscheid. Für ihre besonderen Leistungen werden 160 Sportlerinnen und Sportler aus dem Kreisgebiet geehrt. Darunter sind 13 Mannschaften und 24 Einzelsportlerinnen und -sportler aus den Sportarten Rollhockey, Leichtathletik, Segeln, Fujunakaniwa-Karate, Skispringen, Olympisches Boxen, Schach, Triathlon, Taekwondo, Inline-Skaterhockey, Sportschiessen, Schwimmen, Volleyball, DTB Dance sowie Rock’n Roll-Tanzsport.
Landrat Marco Voge und Günther Nülle, Vorsitzender des Kreissportbundes, würdigten stellvertretend für viele Aktiven, 160 Sportlerinnen und Sportler.
Für die FDP-Kreistagsfraktion nahm unsere Kollegin Katja Siwek KtA teil.

Stichwort Digitalisierung

Ehe der Begriff „e-government“ als ein wichtiger Bestandteil der Verwaltungsmodernisierung eine feste Größe wurde, hat sich die FDP-Kreistagsfraktion dafür engagiert. Legendär die Abwehrreaktionen, als wir bspw. 2006 im Kreistag die Modernisierung des Medienzentrums oder den Ausbau des MK-Internet-Angebotes beantragten. 2020 konnten wir mit den Kreistagsfraktionen die Einrichtung eines „Digitalausschusses“ vereinbaren.

Unter dem „Stichwort Digitaliserung“ werden wir in unregelmäßigen Abständen über entsprechende Angebote des Märkischen Kreises informieren.

23.08.2023: Bereits mehr als 1.500 Online-Anträge auf Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets (BuT)
Märkischer Kreis. (pmk). Im Märkischen Kreis können Anträge auf Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets über das kreiseigene Serviceportal gestellt werden.
Gingen im Gesamtjahr 2022 noch 8.700 Anträge auf BuT-Leistungen beim Märkischen Kreis ein, waren es alleine im Zeitraum Januar bis Mitte August 2023 bereits 7.440 Anträge – Tendenz steigend. Der Märkische Kreis war auf diesen Anstieg gut vorbereitet. Bereits 2021 entschied wurde ein Dokumentenmanagementsystem ausgewählt und binnen weniger Monate mussten mehr als 1.500 Akten mit rund 186.000 Belegen verscannt werde. Die auch über das Smartphone ausfüllbaren Antragsassistenten erfreuen sich seit ihrem Online-Start im Januar großer Beliebtheit.

Den vollständigen Text des Märkischen Kreises finden Sie hier.

Südwestfalen Festival 2023

Das unterhaltsame Bühnenprogramm mit fachlichen Impulsen rund um die REGIONALE 2025, Smart Cities in Südwestfalen und das Regionalmarketing wurde in diesem Jahr wieder von Festival-Feeling begleitet. Mit einer Netzwerk-Lounge, ein 3-Sterne-Café, eine „Alles Echt“-Bar, Projekt-Stände, Food Trucks und ein DJ, die den Südwestfalen-Spirit verbreiten und zu spannenden Gesprächen einlud.

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