FDP-Fraktion-MKT

NRW übernimmt Straßenausbaubeiträge

16. März 2022

Südwestfalen/Düsseldorf: 2. Schritt zur vollständigen Entlastung

Eigentümerinnen und Eigentümer von Immobilien in Nordrhein-Westfalen werden von Straßenausbaubeiträgen nun in einem zweiten Schritt vollständig entlastet und davon profitieren auch Mieter von Wohnimmobilien. Das sieht eine gemeinsame Initiative der Landtagsfraktionen von FDP und CDU vor. „Wir sorgen für eine deutliche Entlastung von Bürgerinnen und Bürgern mit Immobilien. Wird die Straße vor dem Haus ausgebaut und damit die Verkehrsinfrastruktur verbessert, entfallen die Beiträge für Eigentümerinnen und Eigentümer nun vollständig“, betont die märkische FDP-Abgeordnete Angela Freimuth, die auch Vizepräsidentin des Landtags und Mitglied der Märkischen Kreistagsfraktion ist. „Auch Eigentümerinnen und Eigentümer mit bereits bewilligten Anträgen aus der ersten Entlastungsstufe  profitieren. Wir wollen auch sie vollständig entlasten.“ 

Die Kommunen werden weiterhin ihren Beitrag leisten. Das Land soll aber die Beiträge der Bürgerinnen und Bürger zu 100 Prozent übernehmen. Bis zum 30. Juni 2022 soll die Landesregierung ein Konzept zur Abschaffung von Straßenausbaubeiträgen unter Vermeidung von Konnexitätsfolgen für das Land Nordrhein-Westfalen vorlegen. In einem weiteren Schritt soll die Änderung des Kommunalabgabengesetzes für Klarheit sorgen. Bereits im Jahr 2020 wurden die Anlieger durch ein Förderprogramm bei den Beiträgen zur Hälfte entlastet. Die südwestfälische Abgeordnete Angela Freimuth betont: „Nach über 50 Jahren ohne Änderungen nimmt die NRW-Koalition bereits die zweite Entlastung beim Kommunalabgabengesetz vor. Bereits im Sommer 2020 hat die NRW-Koalition ein Förderprogramm auf den Weg gebracht, das Bürgerinnen und Bürgern bei den Beiträgen zur Hälfte entlastet hat.“

Die NRW-Koalition nutzt die bereits zur Verfügung stehenden Mittel der ersten Entlastungsmaßnahme. „Wir haben gesehen, dass aus vorhandenen Mitteln mehr Potenzial für Entlastung besteht. Das wollen wir zur vollständigen Übernahme der Straßenausbaubeiträge von Bürgerinnen und Bürgern nutzen. Den Landeshaushalt belasten wir dadurch nicht zusätzlich“, erläutert Freimuth, die auch im Haushaltsausschuss arbeitet.

Gerade in Südwestfalen ist die Straßeninfrastruktur nicht erst, aber seitdem besonders seit der A45-Brückensperrung belastet. 

Land NRW unterstützt den MK mit 4,7 Mio. Euro

„Eine gute Nachricht“ kommentierte FDP-Fraktionsvorsitzender Axel Hoffmann die Mitteilung, dass das Land NRW dem Märkischen Kreis 4.735.432 Euro Wiederaufbauhilfe bewilligt hat. Das Geld ist für die Beseitigung der Schäden bestimmt, die im Juli 2021 aufgrund, die aufgrund des Starkregenereignisses im Juli 2021 an der kreiseigenen Infrastruktur entstanden sind.

Das Hönne-Berufskolleg in Menden, die Außenstelle Nord des Regionalen Sozialen Dienstes (RSD) in Balve, die Museen Burg Altena, das Kreisarchiv und die Landeskundliche Bibliothek sowie die Kreisstraßen in Kierspe, Balve, Nachrodt-Wiblingwerde und allen voran in Hemer waren vom Hochwasser im vergangenen Jahr zum Teil schwer betroffen. Die entstandenen Schäden sind mittlerweile größtenteils behoben. Grundlage war ein vom Märkischen Kreis erstellter Wiederaufbauplan, dem das Land voll entsprochen hat.

Ersatzneubau für die Rahmedetalbrücke!

„Schnelle und unbürokratische Wege, die auch verkürzte Planungs- und Genehmigungsverfahren einschließen, sind das Gebot der Stunde!“ Mit dieser Kurzbeschreibung haben heute (13.12.2021) u. a. unsere Landtagsabgeordnete Angela Freimuth und Kreistagsfraktionsvorsitzender Axel Hoffmann bei diversen Gesprächsrunden mit Landesverkehrsministerin Ina Brandes die Erwartungen der gesamten Region zusammengefasst.

Allen Beteiligten waren sich einig, dass die „Lebensader Sauerlandlinie“ so schnell wie möglich wieder aktiviert werden muss, vordringlich für den PKW-Verkehr. LKW müssen weiträumig umgeleitet werden, aber zur Wahrheit gehört auch, dass die PKW-Umleitungen durch Lüdenscheid und Umgebung für die Anwohner eine extreme Belastung bleiben.

Hoffmann bedankte sich für die schnelle Reaktion aus Land und Bund, wobei der Bundesverkehrsminister bereits zugesagt hat, die erforderlichen Finanzmittel bereitzustellen. „Keine Frage ist es für die FDP-Kreistagsfraktion,“ so Hoffmann, „dass es sich hier um einen Ersatzneubau handelt, was die Bauplanung erheblich vereinfacht.“

13.12.2021

In Ergänzung zum Besuch der Landesverkehrsministerin Ina Brandes haben sich heute die heimische Landtagsabgeordnete Angela Freimuth, der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Ulrich Reuter und der FDP-Kreistagsfraktionsvorsitzende Axel Hoffmann in einer Videokonferenz zur aktuellen Lage der Rahmedetalbrücke ausgetauscht.

„Tempo, Tempo, Tempo“ wurde seitens Hoffmann eingefordert und die Landtagsabgeordneten sagten Ihre Unterstützung bei Mittel, Planung und Umsetzung vor. Angela Freimuth wies noch einmal eindringlich auf die katastrophale Lage der heimischen Betriebe in Industrie und Handel, aber auch der Anwohner an den „Ersatzstraßen“ hin. „Hier sind schnelle Maßnahmen zur Entlastung erforderlich.“ Wie heute berichtet sind die bereits angegangen worden. Reuter sagte die Unterstützung der FDP-Landtagsfraktion zu, „natürlich auch für die NRW-Verkehrsministerin, wenn sie Verfahren beschleunigt und umsetzt.

 

Die FDP-Kreistagsfraktion und der märkische Kreistag haben auf ihren letzten Sitzungen die stellv. Vorsitzende der FDP-Iserlohn, KATJA SIWEK, als neues Fraktions- und Kreistagsmitglied willkommen geheißen.

Frau Siwek ist Geschäftsführerin der „Kunst & KreativFabrik GmbH“ und vielen Iserlohnern aus der „Koch & Schule“ bekannt. Kommunalpolitische Erfahrungen hat sie als sachkundige Bürgerin in der Ratsfraktion Iserlohn gesammelt und sich einem breiterem politischen Publikum im Kommunalwahlkampf 2020 bekannt gemacht.

Neue Fraktionsgeschäftsführerin

Am 01. Juni hat Jacqueline Oehlert die Leitung der FDP-Fraktionsgeschäftsstelle im Märkischen Kreistag übernommen. „Frau Oehlert ist als ausgebildete Bürokauffrau, die in den letzten Jahren umfängliche Erfahrungen im Backoffice eines international aufgestellten Maschinenbauunternehmen gesammelt hat“, so der Fraktionsvorsitzende Axel Hoffmann, „mit ihren Kenntnissen bestens geeignet, die neuen Herausforderungen der größer gewordenen Kreistagsfraktion kompetent zu begleiten.“