FDP-MKT für 2. Impfzentrum

03. Februar 2021

Im Rahmen seiner Beratungen hat sich der Vorstand des FDP-Bezirksvorstandes Westfalen-West auf Antrag des Vorsitzenden der FDP-Kreistagsfraktion Märkischer Kreis, Axel Hoffmann, für die Einrichtung eines 2. Impfzentrums u.a. im MK, ausgesprochen.

Am Beispiel des Märkischen Kreises hat Hoffmann die besondere Lage der Flächenkreise in NRW bei Impfzentren angesprochen und insbesondere den Zusammenhang von Impfnotwendigkeit mit dem im Umfeld erreichbaren Impfangebot dargestellt.

Hoffmann: „Die aktuelle Erlasslage sieht pro Kreis ein Impfzentrum vor. In Anbetracht des Stellenwerts der schnellen Zugänglichkeit der Impfungen für breite Teile der Gesellschaft reicht ein Standort in unseren Flächenkreisen nicht aus, da sie sich topografisch und strukturell sehr vielseitig gestalten.“ Bspw. ist der Märkische Kreis mit 1.060 Quadratkilometern (und rd. 410.000 Einwohnerinnen und Einwohner in 15 Städten und Gemeinden) flächenmäßig einer der größten Kreise der über 300 Kreise in Deutschland. ÖPNV-Fahrzeiten von 2 bis 3 Std. (ein Weg) bzw. 50 min. mit dem Auto (ein Weg) stellen viele Menschen vor erhebliche logistische Probleme. Um eine hohe Impfbereitschaft zu erzielen, ist es aber erforderlich, den Bürgerinnen und Bürgern in auch in den Flächenkreisen ein möglichst niederschwelliges und gut erreichbares Impfangebot zu machen.

„Das betrifft natürlich nicht nur den Märkischen Kreis,“ so Fraktionsvorsitzender Hoffmann, „sondern gilt auch für andere Flächenkreise in NRW.“ Deshalb ist der Beschluss grundsätzlicher gehalten.

Er lautet: Der FDP Bezirksverband Westfalen-West bittet die Landesregierung, in Flächenkreisen die Einrichtung eines zweiten Impfzentrums zu ermöglichen.

Hoffmann wies auch darauf hin, dass der Märkische Kreistag bereits im Dezember 2020 die Einrichtung eines 2. Impfzentrums vorsorglich in seine Planungen einbezogen hatte.