Gremienarbeit wieder im unmittelbaren Austausch

Die diversen Gremien des Märkischen Kreistages haben in den letzten 2 Jahren vorbildhaft auf die Sicherheit ihrer Mitglieder geachtet und deshalb vielfach „Online“ getagt. Fraktionen und Verwaltung waren sich weitestgehende einig, diese für viele neue und auch technisch wie inhaltlich gewöhnungsbedürftige Sitzungsart bei der Beratungsarbeit zu berücksichtigen.

Mittlerweile ist die Impfquote im Märkischen Kreis erfreulich und eine Lockerung der Empfehlungen verantwortbar. Die wettermäßig schönen letzten Wochen haben dazu ebenso beigetragen wie die vielfältigen öffentlichen und sehr gut besuchten Veranstaltungen in der Osterpause.

Die FDP-Kreistagsfraktion hat deshalb für den nächsten Sitzungslauf des Märkischen Kreises eine Reihe inhaltlicher Beratungspunkte für die Gremienarbeit eingereicht. Es handeln sich um eher langfristige Themenfelder, wie bspw. von Folgen der Straßenbelastungen durch die Sperrung der Rahmedebrücke, die Nutzung von EU-Geldern bei Entwicklungen und Chancen in der Tourismusbranche, Standortsicherung für die Märkischen Kliniken, E-Government und IT-Sicherheit, aber auch eine Einladung an Tobias Siebert, den Regionsschreiber für Südwestfalen, der von Altena aus arbeitet.
(Die Anträge sind angehängt)

„Ich sehe auch die Notwendigkeit, zwischen Verwaltung und den Fraktionen neue Strukturen auszuprobieren“, erläuterte der Fraktionsvorsitzende Axel Hoffmann. „Es bietet sich an, die Erfahrungen und Möglichkeiten von Online- und Präsenzsitzungen für unsere Arbeit weiter zu nutzen.“ Dazu wird mit dem Landrat, der Verwaltung und den Fraktionen zunächst intern beraten. Ziel der FDP-Kreistagsfraktion ist es, für dann notwendige Änderungen der Geschäftsordnung einen weitgehenden Konsens zu erreichen.