Neubau Talbrücke A45: Modell kommt in den Windkanal

Die Autobahn GmbH des Bundes teilte am Mittwoch (19.03.2022) mit, dass für den Neubau der Talbrücke Rahmede ein Windgutachten erstellt wird. Mit Hilfe der Ruhruni Bochum soll geklärt werden, welchen Einfluss der Wind auf die Bauarbeiten hat, nachdem die alte Brücke gesprengt wurde. Da der Brückenüberbau Stück für Stück über das Tal zum nächsten Pfeiler geschoben wird, ist dieses Bauteil enormen Lasten durch Wind ausgesetzt und das muss neu berechnet werden. Weitere aktuelle Informationen:
– Die Rodung auf den Flächen des Landes sind abgeschlossen
– Die Ausschreibungsplanung für die Sprengarbeiten wurde vergeben
– Die Brücke wurde geleichtert und Stahlleitwände zurückgebaut
– Die Begutachtung der Grundstücke im Umfeld ist abgeschlossen (Privatanwohner)
Nunmehr steht an:
– Das Baugutachten vergeben
– Die Beweissicherung auszuschreiben
– Die Begutachtung der Grundstücke mit Empfehlungen zum Weiteren vorgehen anzufertigen
Der nächste “Meilenstein” der dann ansteht, ist ein Konzept für den Lärmschutz zu erarbeiten für Sprengung/Baumaßnahmen
Thema Naturschutz
– Wanderfalken und Fledermäuse bekommen alternative Nistkästen und Brutplätze
   bereitgestellt
– 300 Nistrohre für Haselmaus werden platziert